Pfälzischer Schachbund e.V.
der Sitzung des
Erweiterten Präsidiums des PSB
am 13. Dezember 2004 in Kaiserslautern
Beginn: 19.00 Uhr Ende: 23.00 Uhr
Ort:
„Restaurant Sommerhaus“
Anwesende Mitglieder des
Präsidiums:
Präsident
und Ehrenmitglied Klaus Kehrein, Vizepräsident Jan Cerny, Schatzmeister Gregor
Johann, Vorsitzender SJP Christian Plitzko, LSL und Referent Frauenschach
Klemens Ranker, Geschäftsführer Gerhard Wagner
Anwesende Mitglieder des
Erweiterten Präsidiums:
Pressereferent
und Referent Breiten- u. Freizeitschach Volker Drüke, Referent
Datenverarbeitung Rudi Kirschbaum, BSL II/III Dieter Hess, Referent
Seniorenschach Rudolf Seyfarth, BSL I Otto Jung, Ehrenmitglied Heinz Oskar Wild, Ehrenmitglied Ernst Bedau (bis
20.10 Uhr), BSL VI Hans Günter Jung, 2. Vors. SJP Wolfgang Appel,
Jugendsprecherin SJP Olga Klassen, Referent Problemschach Franz Pachl,
Materialwart Andreas Röder;
1.
Vorsitzender des Schiedsgerichts Bernd Knöppel, Beauftragter Internet
Klaus-Peter Thronicke
Entschuldigt fehlen:
Ehrenmitglied
Dr. Hermann Weissauer, BSL IV Hans Baseler, Referent Ausbildung Joachim Hiller,
BSL V Thomas Hirschinger
Anwesende Gäste:
Erich
Jäger
TOP
1: Begrüßung
durch den Präsidenten
Der Präsident begrüßt besonders
die Ehrenmitglieder Ernst Bedau und Heinz Oskar Wild und als Gast Herrn Erich
Jäger. Er stellt unwidersprochen fest, dass zur Sitzung form- und fristgerecht
eingeladen wurde.
TOP 2: Feststellung
der Stimmenzahl und der Beschlussfähigkeit
Bei Anwesenheit
von 18 Mitgliedern des Erw. Präs. wird die Beschlussfähigkeit festgestellt.
TOP
3: Wahl
des Protokollführers
Das Protokoll wird bis TOP 4 von
Sfr. Cerny, ab TOP 5 vom Geschäftsführer Wagner erstellt.
TOP
4: Genehmigung des Protokolls der
Sitzung vom 25.09.04 in Frankenthal
Einwände
wurden nicht vorgebracht, das Protokoll gilt somit als genehmigt.
Außerhalb der Tagesordnung werden zunächst folgende
Punkte angesprochen:
·
Sfr.
Kehrein teilt mit, dass die MV des PSB
am 12.03.2005 in Zweibrücken im Lokal „Roter Ochsen“ stattfindet.
·
Für
den Schachkongress 2007 liegen noch keine Bewerbungen vor.
·
Sfr.
Günter Müller wurde auf der letzten MV des SBRP einstimmig zum Ehrenpräsidenten
des SBRP gewählt/ernannt. Sfr. Kehrein bittet um Vorschläge, wie G. Müller für
seine Verdienste um den Schachsport auch vom PSB mit einer Ehrung ausgezeichnet
werden kann. Sfr. Johann ist der Meinung, dass die Verleihung eines
Ehrentellers o.ä. wohl kaum den Verdiensten von Sfr. Müller gerecht würde und
schlägt vor, den Ehrenpräsidenten des SBRP mit der Goldenen Ehrennadel des PSB
auszuzeichnen. Sfr. Drüke betont, dass sich G. Müller immer für den PSB
eingesetzt hat und eine Ehrung mit der Goldenen Ehrennadel angemessen ist. Es
wird einstimmig beschlossen, G. Müller auf der MV 2005 des PSB mit der Goldenen
Ehrennadel und einem Präsent für seine Verdienste auszuzeichnen.
·
Sfr.
Kehrein berichtet, dass die elektronischen Geräte des PSB, wie z.B. der
Kopierer mit Anschaffungskosten von über 6.000 DM, der neue Beamer, die für
dieses Jahr noch bestellte Lautsprecheranlage, diverse PC`s und andere Geräte,
mittlerweile einen erheblichen Wert darstellen und hierfür kein ausreichender
Versicherungsschutz vorliegt. Als Präsident sei er dazu verpflichtet, dieses
Inventar entsprechend zu versichern. Deshalb werde bei Herrn Stilgenbauer bzw.
der Generaly-Versicherung eine
Versicherung für die elektronischen Geräte des PSB sowie für das gesamte Spielmaterial
abgeschlossen. Das Spielmaterial, das sich bei Materialwart Röder befindet, ist
während der Zeit der Ausleihung - z.B. an den Kongressausrichter - versichert.
TOP 7: Vorbericht/Aktivitäten i.Z. mit der Ausrichtung der Schacholympiade 2008 in Dresden
Anmerkung: Der Bericht wurde vorgezogen, weil Sfr. Bedau nach 20 Uhr abreisen musste.
Als Koordinator Öffentlichkeitsarbeit beim DSB und Mitglied des Olympiaausschusses berichtet Sfr. Bedau, dass die Generalversammlung des Weltschachverbandes dem DSB bzw. der Stadt Dresden die Ausrichtung der Schacholympiade 2008 übertragen hat. Nach fast 40 Jahren wird das weltweit größte Schachereignis mit über 1.000 Spielerinnen und Spielern aus mindestens 120 Ländern erstmals wieder in Deutschland stattfinden. Das Erw. Präsidium des DSB hat hierfür einen Olympiade-Ausschuss eingesetzt, der die Aufgabe hat, das Projekt Schacholympiade vorzubereiten und Schach unter in Deutschland populär zu machen. Die Schacholympiade ist die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt und wird von der Stadt Dresden ausgerichtet und finanziert. Der DSB wird ab Januar 2005 ebenfalls erhebliche finanzielle Mittel bereitstellen, um in allen Bundesländern für die Schach-olympiade zu werben. Er sei für die Öffentlichkeitsarbeit beim DSB zuständig, jedoch soll hierfür zusätzlich professionelle Hilfe durch eine Werbeagentur in Anspruch genommen werden. Eine eigene Homepage speziell für die Olympiade soll noch eingerichtet werden (www.schacholympiade.org). Sfr. Bedau betont, dass diese Herausforderung nur mit Hilfe einer möglichst großen Basis und dem Engagement vieler Schachvereine möglich ist. Da der Ausrichter vier Mannschaften melden kann, wurde bereits eine Jugend Olympiamannschaft gebildet, der fünf talentierte Spielerinnen und fünf Spieler angehören. Aus RLP sei auch der 17jährige Georg Meier aus Trier, der z.Zt. beim SC Bann in der 2. Bundesliga spielt, berücksichtigt worden. Diese Jugendlichen sollen bis zum Jahre 2008 durch intensive Förderung in der Lage sein, erfolgreich bei der Olympiade mitzuspielen. Um dieses Großereignis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und medienwirksam zu präsentieren, sind eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen geplant. So sollen in ganz Deutschland von 2005 bis 2007 insgesamt 64 Simultanveranstaltungen mit den Spielerinnen und Spielern der Olympiamannschaften des DSB durchgeführt werden. Als Ausrichter kann sich jeder Verein beim DSB bewerben. Bisher liegen bereits rund 20 Bewerbungen beim DSB vor, u.a. auch 2 Bewerbungen für die Pfalz. Welche Vereine diese Veranstaltungen durchführen, bedarf noch der näheren Absprache. Interesse hieran bekundeten die Vereine Kaiserslautern 1905 – Mehlingen 1993 und Ludwigshafen 1912. Weiterhin sind verschiedene Jugendkämpfe und Grand Prix-Turniere geplant. Die DSJ startet die Aktion „Deutschland lernt Schach“; es wird ein Lehrgangsplan für Vereine erstellt. Auch eine „Sternfahrt“ von Hamburg nach Dresden ist in Planung. Neben diversen Fanartikeln soll im Jahr 2008 auch ein Olympiabuch herausgegeben werden. Kunst und Kultur sollen hierbei besonders berücksichtigt werden. Ferner können sich hierin die rd. 3.000 Schachvereine im DSB präsentieren. Sfr. Bedau führt aus, dass für die Olympiade ein großer Bedarf an Schiedsrichtern besteht. Der DSB bietet deshalb für alle interessierten Schachfreunde Schiedsrichterlehrgänge an. Die Kosten werden vom DSB übernommen; mindestens 120 Schiedsrichter erhalten eine Einsatzgarantie. Da die Olympiade eine internationale Veranstaltung ist, sind allerdings Englischkenntnisse Voraussetzung für eine Schiedsrichterausbildung. Sfr. Bedau betont, dass der DSB nur die Vorarbeit für die Olympiade leistet und die Organisation und Finanzierung durch Dresden erfolgt. Er bittet darum, sich in den Verbänden und Vereinen dafür einzusetzen, dass möglichst viele Aktionen und Veranstaltungen durchgeführt werden, um für dieses Großereignis zu werben. Die Schacholympiade biete die einmalige Gelegenheit, den Schachsport medienwirksam einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren. Die vorolympische Zeit soll unter dem Motto stehen „Deutschland lernt Schach“.
Sfr.
Johann teilt mit, dass er sich beim DSB für einen Schiedsrichterlehrgang
anmelden wollte. Er sei jedoch von
einer Stelle an die andere verwiesen worden; offensichtlich fühle sich beim DSB
hierfür niemand zuständig. Sfr. Bedau sichert zu, sich darum zu kümmern und merkt
an, dass dies in Zukunft nicht mehr passieren dürfe. Auf Nachfrage von Sfr.
Ranker teilt Sfr. Bedau mit, dass die Jugend-Olympiamannschaft noch nicht
endgültig besetzt sei und aufstrebende Talente noch Chancen für eine Aufnahme
hätten.
Anmerkung:
Zwischen
20.15 Uhr und 22.00 Uhr wird die Sitzung für ein gemeinsames Abendessen
unterbrochen.
TOP
5: Kassenzwischenbericht - Vereinszuschüsse 2004 – Neuanschaffungen
Sfr. Johann erläutert den schriftlich vorliegenden Kassenbericht. Besonders verweist er auf Pos. 2110 und führt aus, dass es sich bei den 1.000 € um einen Sonderzuschuss des Sportbundes Pfalz handelt, der für Neuanschaffungen verwendet wird. Da nur 8 Vereine im Jahr 2004 einen Zuschussantrag gestellt haben, konnte jeweils der maximale Zuschuss vergeben werden, insgesamt 2.059,60 €. Sfr. Johann teilt mit, dass in den letzten 10 Jahren an rd. 40 Vereine Zuschüsse von insgesamt mehr als 50.000 DM vergeben werden konnten. Für den Internetbeauftragten Klaus Peter Thronicke wurde ein Laptop angeschafft. Wie in der letzten Sitzung des Erw. Präsidiums im September beschlossen wurden die Kosten zwischen dem SBRP und dem PSB hälftig geteilt. Die ebenfalls in dieser Sitzung beschlossene Anschaffung eines Beamer’s wurde inzwischen getätigt; das Gerät befindet sich bei Sfr. Hiller. Falls wie geplant in diesem HH-Jahr noch die Lautsprecheranlage für ca. 1.800 € angeschafft werde, verringere sich der Finanzbestand um voraussichtlich rd. 1.000€. Die Rückführung der finanziellen Rücklagen hänge aber auch mit den beschlossenen Beitragssenkungen in Zusammenhang und sei steuerrechtlich geboten.
Sfr.
Kehrein teilt mit, dass von 69 Vereinen/Schachabteilungen im PSB zur Zeit nur
21 Vereine den ab 1.1.2005 vom Sportbund geforderten Mindestmitgliedsbeitrag
erheben. Vereine, die diesen sog. Mindestmitgliedsbeitrag nicht erheben (4 €
für Erwachsene und 2,50 € für Jugendliche), können ab 2005 weder vom Sportbund noch vom PSB bezuschusst
werden. Die Vereine, die den Mindestmitgliedsbeitrag erheben, müssen bereits
jetzt über 50% ihrer Beitragseinnahmen an übergeordnete Verbände abführen. Es
sei deshalb sehr fraglich, wie die
restlichen Vereine mit geringeren Einnahmen in Zukunft in der Lage sind, eine zeitgemäße
Vereins- bzw. Jugendarbeit zu leisten. Die Vereine, die den Mindestbeitrag
erheben, so seine Feststellung, gehören zu den erfolgreichsten im PSB, nicht
nur bei der Spielstärke, sondern auch in der Jugendarbeit. Deshalb sollten die
Vereine ihre Beitragssituation überdenken und zeitgemäße Beiträge zur
Eigenfinanzierung erheben.
TOP
6: Bericht von der Mitgliederversammlung des SBRP 2004 v. 13.11.2004
Sfr. Kehrein teilt mit, dass die Ernennung von Sfr. Günter Müller zum Ehrenpräsidenten des SBRP im Mittelpunkt dieser MV stand. Sfr. Müller wurde durch Herrn Bedau, in Anwesenheit u.a. des Präsidenten des DSB, in einer sehr ausgewogenen persönlichen Laudatio gewürdigt. Sfr. Müller war von dieser Ehrung, an der sich auch die Vertreter der Reg.-Verbände (RV), der 1. Vors. der SJRP und der neu gewählte Präsident des SBRP beteiligten, sichtlich gerührt. Sfr. Kehrein führt aus, dass nach der beschlossenen Satzungsänderung die Präsidenten/1. Vorsitzenden der RV nunmehr gleichzeitig gleichberechtigte Vizepräsidenten des SBRP sind. Sfr. Kehrein plädiert dafür, die RV auch in Zukunft beizubehalten, da sich die Aufgabenverteilung und die basisnahe Zuständigkeit über Jahrzehnte bewährt habe. Eine Abschaffung der RV komme für ihn unter keinen Umständen in Frage. Weiter berichtet er, dass die vorgeschlagenen Änderungen der TO weitestgehend angenommen und die gestellten Anträge sachlich und zügig behandelt werden konnten. Die Referentin für Frauenschach, Frau Zemke, wurde nicht entlastet, der bisherige Referent für Seniorenschach, Herr Rudolf Meier, kandidierte nicht mehr. Dieses Amt ist zur Zeit noch vakant. Ferner wurde ab 2006 eine Beitragserhöhung bei den Jugendlichen und Erwachsenen beschlossen.
TOP
8: Kurzberichte
der Mitglieder des Präsidiums
Sfr.
Cerny berichtet kurz über seine Teilnahme am DSB-Kongress in Mainz und über die
Aktion des Sportbundes Pfalz, „der Sport hilft dem Dom“. Diese ist
mittlerweile abgeschlossen und erbrachte einen Erlös von über 130.000 €.
Sfr.
Ranker teilt mit, dass die Saison bis jetzt reibungslos verläuft. Leider gibt
es Probleme mit dem Kongressausrichter Dahn. Die Lokalitäten für den Kongress
sind zwar gut, jedoch ist Sfr. Ranker mit dem Preisfond nicht einverstanden. Da
das Offene Turnier mit 1.000 € dotiert werden soll, würde der Sieger des Offenen
Turniers einen höheren Preis erhalten als der Pfalzmeister. Der übrige
Preisfond bewege sich im Rahmen der letzten Kongresse. Weiter berichtet er,
dass Dahn einen Sponsor habe, der 500 €
ausschließlich für das Offene Turnier gespendet habe. Sfr. Kehrein ist der
Meinung, dass ein solcher Preisfond für das Offene Turnier den Kongress bzw.
die Pfalzmeisterschaft entwertet. Mit dem Ausrichter soll deshalb ein klärendes
Gespräch gesucht werden. Sfr. Knöppel ist der Meinung, dass man evtl. von der
Bezirksregierung einen Zuschuss für den Kongress erhalten könne. Sfr. Knöppel
will eine entsprechende Anfrage an die Bezirksregierung richten. Sfr. Ranker erklärt,
dass er als LSL für das Offene Turnier (kein Turnier des PSB) nicht zuständig
sei und dieses nicht leiten werde. Die
Sfr. Johann und Wagner weisen darauf hin, dass es dem Kongressausrichter
überlassen werden müsse, das Offene Turnier auszuschreiben und den Preisfond
hierfür festzulegen. Ferner wird angemerkt, dass die Offenen Turniere seit
Jahren nicht kostendeckend sind und es unverständlich ist, dass bei einem
Turnier über 2 ½ Tage mit 5 Runden der 1. Preis höher liege als bei einem
9-rundigen Turnier mit ausschließlich vorberechtigten Spielern im
Pfalzmeisterturnier. Klargestellt wurde ferner, dass der Kongressausrichter die
Startgelder, die verfallenen Reuegelder und den Kongresszuschuss ausschließlich
für den Preisfond (unter Berücksichtigung der anfallenden Kosten für den LSP
Ranker und für den Referenten Kirschbaum) verwenden müsse.
Sfr.
Plitzko berichtet, dass die Vorbereitungen für die Jugendeinzelmeisterschaften
laufen und für fast alle Turniere ein Ausrichter gefunden wurde. Er kritisiert,
dass der Deutsche U18 Meister Maximilian Meinhardt nicht für die
Olympiamannschaft 2008 berücksichtigt wurde.
TOP
9: Kurzberichte
der Mitglieder des Erweiterten Präsidiums
Sfr.
Appel berichtet, dass in diesem Jahr 3 Kaderschulungen stattgefunden haben.
Eine Schulung musste wegen geringer Beteiligung abgesagt werden. Die nächste
Kaderschulung findet im März statt.
Olga Klassen berichtet, dass sie an verschiedenen Sitzungen der DSJ teilgenommen habe und von Aktionstagen der DSJ in Dresden, an denen auch GM Kasparov mitwirkte, sowie vom Tag des Schachs in Kassel.
Sfr.
Röder berichtet, dass er das Spielmaterial überprüft und dieses in einem guten
Zustand sei. Er habe eine aktuelle
Materialliste und einen Vordruck für die Ausleihung erstellt.
Sfr.
Drüke berichtet über eine Arbeitstagung für Pressereferenten des Sportbundes in
Mainz, die sehr interessant und hilfreich war. Im Januar findet eine Schulung
mit dem Pressefotografen Kunz statt. Die Zusammenarbeit mit der Rochade klappe
gut, nur die Qualität der Bilder sei leider immer noch nicht zufriedenstellend.
Sfr.
Pachl führt aus, dass sein Amt ziemlich ruhig verläuft. Beim Schachkongress in
Zweibrücken habe er das Problemturnier durchgeführt. Hierüber sei in der
Rochade berichtet worden.
Sfr.
Hans Günter Jung berichtet, dass er seit Sommer das Amt des Bez.-Spielleiters
im Bezirk VI übernommen hat. Leider sind die Aktivitäten in den Vereinen des
Bezirks VI nicht optimal. Dass es auch besser geht, beweise der SC Ramstein-Miesenbach,
der sehr erfolgreich sei. Dies sei wohl auch auf die ausgebildeten Übungsleiter
des Vereins zurückzuführen. Für die Zukunft habe er sich das Ziel gesetzt, dass
im Bezirk VI vier neue Schachvereine gegründet werden.
Sfr.
Otto Jung berichtet, dass der Spielbetrieb reibungslos verlaufe und das
Schnellschachturnier in Winnweiler mit 25 Teilnehmern gut besucht war. Leider
war die Beteiligung im Dähnepokal schlecht. Die Bez.-Einzelmeisterschaft findet
ab 14. Januar in Kaiserslautern statt.
Sfr.
Kirschbaum berichtet, dass die Bestandsmeldungen für die Vereine verschickt
wurden und in dieser Saison erst zwei Strafen wegen verspäteter
Berichterstattung ausgesprochen werden mussten. Die neuesten DWZ-Zahlen und
Ergebnisse werden stets aktuell auf der Homepage des PSB veröffentlicht.
Sfr.
Hess berichtet, dass an der Schnellschachmeisterschaft 25 Spieler teilgenommen
haben. Das sind zwar 10 Teilnehmer weniger als im Vorjahr, dies lag aber wohl
daran, dass die Meisterschaft in Gerolsheim ausgetragen wurde und diese
Schachfreunde erst noch dabei sind, einen Verein aufzubauen. Die Bez.-Einzelmeisterschaft
habe mit 38 Teilnehmern begonnen, der Spielbetrieb funktioniere sehr gut.
Ferner teilt er mit, dass er zu Saisonbeginn einen Kurs für Mannschaftsführer
durchführte.
Sfr.
Seyfahrt teilt mit, dass die Seniorenmeisterschaft bis jetzt reibungslos
verlaufe und Ludwigshafen 1912 und Thallichtenberg verlustpunktfrei an der
Tabellenspitze liegen.
Sfr.
Thronicke berichtet, dass bis November über 13.000 Zugriffe auf die Homepage
des PSB registriert wurden. Dabei haben sich die Besucher durchschnittlich 15
Minuten auf der Homepage aufgehalten und ca. 8 Seiten besucht. Die Meldungen
der Bezirke könnten besser sein und die Referate sind relativ wenig vertreten.
Vom Problem- und Seniorenschach könnte mehr auf der Homepage stehen. Das neu
eingerichtete Forum kommt bis jetzt auch sehr gut an.
TOP
10: Sonstiges
Sfr.
Jäger bedankt sich für die Einladung und führt aus, dass er sich in diesem
Kreis immer sehr wohl fühle.
Sfr.
Kehrein bedankt sich bei allen Anwesenden für die auch im letzten Jahr im
Ehrenamt geleistete Arbeit und betont, dass dies in der heutigen Zeit nicht
selbstverständlich sei, da viele Mitglieder des Erw. Präsidiums durch die
Arbeit im Verein und im PSB eine Doppelbelastung haben. Leider seien immer
weniger Schachfreunde dazu bereit, ein Ehrenamt zu übernehmen, so dass sich die
Arbeit auf immer weniger Schultern verteile.
Der
Präsident wünscht allen eine gute Heimreise, gesegnete Weihnachtsfeiertage, ein
gutes Neues Jahr und beendet gegen 23 Uhr die Sitzung.
gezeichnet: gezeichnet:
(Präsident) (Geschäftsführer)