Protokoll zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2005
des Pfälzischen Schachbundes e.V.
am Samstag, den 12.03.2005, in Zweibrücken
Beginn: 14.45 Uhr Ende:
17.15 Uhr
Der Präsident, Klaus Kehrein, eröffnet um 14.45 Uhr die Mitgliederversammlung (MV) und begrüßt die erschienenen Vereinsvertreter und die Mitglieder des Erweiterten Präsidiums. Als Gast begrüßt er den neuen Präsidenten des SBRP, Herrn Achim Schmitt. Er übermittelt der MV die besten Grüße der Ehrenmitglieder Dr. Hermann Weissauer und Heinz Oskar Wild, die aus gesundheitlichen Gründen leider nicht anwesend sein können, sowie von Herrn Ernst Bedau, der heute an einer Tagung des Olympiaausschusses des DSB teilnimmt.
Totengedenken
Der Präsident weist darauf hin, dass es ein schöner Brauch und gleichzeitig eine traurige Pflicht sei, zu Beginn der MV den verstorbenen Schachfreunden zu gedenken. Auf Bitte des Präsidenten erheben sich die Anwesenden zu einer Schweigeminute. Der Präsident würdigt, stellvertretend für alle verstorbenen Schachfreunde, den langjährigen Präsidenten des DSB, Herrn Alfred Kinzel, den Pfälzischen Seniorenmeister 2002, Herrn FM Wolfgang Marzoll, und Herrn Klaus Renkewitz vom SK Freinsheim.
Grußwort des Präsidenten des SBRP, Achim Schmitt
Herr Achim
Schmitt begrüßt im Namen des SBRP die Teilnehmer der MV und betont, dass er
sehr gerne der Einladung gefolgt sei. Er informiert darüber, dass mit der
Schacholympiade 2008 in Dresden auch gleichzeitig der FIDE-Kongress stattfinden
wird. Neben dem sportlichen Aspekt stehe die Mitgliederwerbung für den DSB im
Vordergrund. Von Seiten des DSB besteht die mündliche Zusage, ein Pilotprojekt
für 2 Jahre zu starten, wonach die Vereine ihre passiven Mitglieder für einen symbolischen
Beitrag von 1 € an den DSB melden können. Sfr. Schmitt betont, dass die
Regionalverbände (RV) eine sehr gute Arbeit leisten und die Bestrebungen seines
Vorgängers, die RV aufzulösen, „vom Tisch sind“. Gute Ergebnisse könnten nur
miteinander und nicht gegeneinander erzielt werden. Weiter führt Sfr. Schmitt
aus, dass der PSB eine lange und erfolgreiche Tradition hat, auf die er sehr
stolz sein darf. Er bedankt sich bei Sfr. Kehrein für sein vorbildliches
Engagement als Präsident des PSB und als Vizepräsident im SBRP. Sfr. Schmitt
ruft dazu auf, alle Sfr., die in der Jugendarbeit oder in einem Ehrenamt tätig
sind, zu unterstützen, damit sich der Schachsport weiterentwickelt.
Sfr. Klaus Kehm
teilt mit, dass der SC Dahn anlässlich seines 50jährigen Jubiläums den
diesjährigen Schachkongress ausrichtet. Ausrichtungsort ist das „Haus des
Gastes“ in Dahn, das eine angenehme Turnieratmosphäre bietet. Weiter teilt Sfr.
Kehm mit, dass die Vorbereitungen fast abgeschlossen sind und die
Kongressfestschrift zur Mitnahme im Tagungsraum ausliegt. Sfr. Kehm ruft dazu
auf, für den Kongress zu werben, damit möglichst viele Schachspieler teilnehmen
und betont, dass Dahn immer eine Reise wert ist.
Im Rahmen einer Power-Point-Präsentation des DSB führt Sfr. Hiller u.a. aus, dass die Schacholympiade die drittgrößte Sportveranstaltung der Welt ist und von Dresden und deren Sponsoren finanziert wird. So werden an den 15 Tagen ca. 15.000 Teilnehmer und Besucher erwartet. Der DSB wird ab Januar 2005 erhebliche finanzielle Mittel bereitstellen, um in allen Bundesländern für die Olympiade zu werben. Da der Ausrichter DSB 4 Mannschaften melden kann, wurde bereits eine Jugend-Nachwuchsmannschaft für die Schacholympiade gegründet, der je 5 Spielerinnen und je 5 Spieler angehören, so auch Georg Meier vom SC Bann. Diese sollen bis zum Jahr 2008 in der Lage sein, „mit den Großen mitzuhalten“. Um dieses Großereignis einer breiten Öffentlichkeit zugänglich zu machen und medienwirksam zu präsentieren, sind eine Reihe von Veranstaltungen und Aktionen geplant. So sollen in ganz Deutschland von 2005 bis 2007 64 Simultanveranstaltungen mit den Spielern der Olympiamannschaft durchgeführt werden. Als Ausrichter kann sich jeder Verein bewerben. Simultanveranstaltungen seien bis jetzt in Ludwigshafen und Kaiserslautern geplant. Weiterhin sind verschiedene Jugendkämpfe und Grand- Prix-Turniere geplant. Auch eine „Sternfahrt“ von Hamburg nach Dresden ist in Planung. So soll auch ein Olympiabuch herausgegeben werden, in dem sich jeder Verein mit 1 Seite präsentieren kann. Sfr. Hiller führt aus, dass für die Olympiade ein großer Bedarf an Schiedsrichtern besteht. Der DSB bietet deshalb für alle interessierten Schachfreunde Schiedsrichterlehrgänge an. Die Kosten werden vom DSB übernommen und jeder Schiedsrichter mit guten Englischkenntnissen soll eine Einsatzgarantie bekommen.
Sfr. Hiller bittet darum, dass sich die anwesenden Vereinsvertreter dafür einzusetzen, dass möglichst viele Mitglieder an den verschiedenen Veranstaltungen teilnehmen. Die Schacholympiade biete die einmalige Gelegenheit, den Schachsport medienwirksam einer breiten Öffentlichkeit zu präsentieren.
TOP 1: Feststellung
der Anwesenden, der Stimmberechtigten und Zahl der vertretenen Stimmen
Anwesende Vereine (mit Zahl
der Stimmen)
Althornbach (5), Altrip (5), Bad Bergzabern (7), Bann (7), Bobenheim – Roxheim (5), Dahn (5) Deidesheim (5), Enkenbach (2), Fischbach SV (3), Frankenthal (7), Grünstadt (5), Hagenbach (5) Hauenstein (1) Hauptstuhl (4), KL/Mehlingen (8), Lambsheim (4), Limburgerhof (4), Ludwigshafen 1912 (11), Mutterstadt (6), Niedermohr (5) Ohmbach (4), Pirmasens 1912 (6), Ramstein-Miesenbach (13) Rammelsbach (4), Rheingönheim (5), Schifferstadt (9), Schönenberg-Kübelberg (5), Schwegenheim (5), Thallichtenberg (2), Weilerbach (4), Wolfstein (4), Zweibrücken (7).
= 32 Vereine mit 172 Stimmen
Einzelstimmberechtigte (je 1 Stimme)
|
Präsident und Ehrenmitglied |
Klaus Kehrein |
|
Vizepräsident |
Jan Cerny |
|
Schatzmeister |
Gregor Johann |
|
Landesspielleiter |
Klemens Ranker |
|
Geschäftsführer |
Gerhard Wagner |
|
Ref. Öffentlichkeitsarbeit |
Volker Drüke |
|
Ref. Ausbildung |
Joachim Hiller |
|
Ref. Datenverarbeitung |
Rudi Kirschbaum |
|
Materialwart |
Andreas Röder |
|
2. Vorsitzender SJP |
Wolfgang Appel |
|
Ref. Seniorenschach |
Rudolf Seyfarth |
|
Ref. Problemschach |
Franz Pachl |
|
BSpL I |
Otto Jung |
|
BSpL
II + III |
Dieter
Hess |
|
BSpL V |
Thomas Hirschinger |
|
BSpL VI |
Hans Günter Jung |
|
Vors. Schiedsgericht |
Bernd Knöppel (beratend) |
|
Beauftragter Internet |
Klaus-Peter Thronicke (beratend) |
Die restlichen Präsidiumsmitglieder fehlen entschuldigt.
= 16 Stimmen
= insgesamt 188 Stimmen
TOP 2 a: Wahl des Protokollführers
Nach § 4 Abs. 5 der
Geschäftsordnung übernimmt Geschäftsführer Gerhard Wagner die Protokollführung.
TOP 2 b: Wahl der Zählkommission
Der Präsident weist darauf hin, dass bei der heutigen MV keine Neuwahlen anstehen. Für evtl. Abstimmungen bzw. Nachwahlen sollte man jedoch eine Zählkommission wählen.
Als Mitglieder
der Zählkommission werden einstimmig die Sfr. Kissel, Heine und Kratz gewählt.
TOP 3: Genehmigung
des Protokolls der Mitgliederversammlung 2004
Der Präsident
teilt mit, dass das Protokoll gemäß § 14 Abs. 3 der Satzung im Mai-Heft 2004
der Rochade veröffentlicht wurde und diese Veröffentlichung in dem amtlichen
Bekanntmachungs-organ des PSB die Zusendung per Post ersetzt. Einwände gegen
das Protokoll wurden nicht vorgebracht. Das Protokoll gilt damit nach § 14 Abs.
4 der Satzung als genehmigt.
TOP 4: Kassenbericht/Haushaltsnachweis/Jahresabschluss
für das Jahr 2004
Schatzmeister Johann verweist auf
seinen schriftlich vorliegenden Bericht und erläutert detailliert einzelne
Positionen. Er weist besonders darauf hin, dass die Vereine mit über 2.000 €
bezuschusst werden konnten. Wegen größerer Anschaffungen (Beamer,
Lautsprecheranlage, PC) weicht die Pos. 5500 vom HH-Ansatz ab. Die Mehrkosten
seien allerdings auf mehrere Jahre verteilt zu sehen. Besonders betont Sfr.
Johann, dass unter der Position 2400 „Ausbildung“ keine Mittel abgerufen
wurden. Hier wurden die Kosten durch die Teilnehmer der Ausbildungsmaßnahmen
gedeckt. Ansonsten blieben die Einnahmen und Ausgaben im Rahmen der
Haushaltsansätze. Sfr. Johann beklagt, dass viele Vereine den fälligen
Mitgliedsbeitrag (1. Rate für 2005) bis heute noch nicht entrichtet und zu wenige Vereine eine
Einzugsermächtigung erteilt haben.
TOP 5 a: Bericht der Rechnungsprüfer
Sfr. Kehrein
weist darauf hin, dass der Kassenprüfern Herr Dr. Scheib heute nicht anwesend
sein und Herr Henkel erst später erscheinen kann. Sfr. Kehrein verweist auf den
schriftlich vorliegenden Kassenprüfungsbericht der beiden Kassenprüfer, in dem
Schatzmeister Johann eine - wie immer - vorbildliche Kassenführung bescheinigt wird.
TOP 5 b: Archivprüfungsbericht
Sfr. Ranker
verweist auf seinen schriftlich vorliegenden Archivprüfungsbericht und bittet
die Vereine, ihm nicht mehr benötigte Unterlagen zur Aufbewahrung im
Landesarchiv zu überlassen.
TOP 6: Aussprache über die vorliegenden
schriftlichen Berichte der Mitglieder des
a)
Präsidiums
b)
Erweiterten Präsidiums
c)
der Prüfer (siehe TOP 5)
Vizepräsident
Cerny berichtet kurz über seine Teilnahme am DSB-Kongress 2004 in Mainz und
über die Aktion des Sportbundes Pfalz, „der Sport hilft dem Dom“.
Landesspielleiter Ranker
gratuliert dem SV Rheingönheim zur Meisterschaft in der 2. Pfalzliga Ost und
überreicht dem Vereinsvertreter, Sfr. Drüke, die Meisterschaftsurkunde. Sfr.
Ranker gibt den einen kurzen Überblick über den aktuellen Stand in den
einzelnen Spielklassen des PSB. Er weist darauf hin, dass sich in der letzten
Runde der 2. Pfalzliga West am 13.03. (zentral in Dittweiler) die Meisterschaft
zwischen Kl/Mehlingen und Bann entscheidet. Weiter teilt er mit, dass die
Vorbereitungen für den Kongress fast abgeschlossen sind und hofft, dass viele
Schachfreunde daran teilnehmen.
Sfr. Kehrein weist darauf hin,
dass die letzte Runde (Zentralrunde) der Oberliga und der 1. und 2.
Rheinland-Pfalz-Liga am 10.04. zentral in Kaiserslautern in der Barbarossahalle
stattfindet und hier 30 Mannschaften mit 240 Spielern am Start sein werden.
Sfr. Seyfarth berichtet, dass der
SK Ludwigshafen 1912 mit 16:2 Punkten vor Thallichtenberg mit 15:3 Punkten und
der SG KL-Mehlingen mit 14:4 Punkten die Tabelle in der Seniorenliga anführt
und die Schlussrunde mit Siegerehrung am kommenden Mittwoch in Ludwigshafen
stattfindet.
Eine weitere Aussprache über die
vorliegenden Berichte wird nicht gewünscht.
TOP 7: Entlastungen
a)
des Schatzmeisters
Auf Vorschlag von Sfr. Dr. Ohst
wird Schatzmeister Gregor Johann einstimmig entlastet.
b) der
weiteren Mitglieder des Präsidiums
c) der
weiteren Mitglieder des Erweiterten Präsidiums
Sfr.
Dr. Ohst schlägt vor, das Präsidium und das Erweiterte Präsidium „en bloc“ zu
entlasten. Dies wird einstimmig angenommen. Auf Vorschlag von Dr. Ohst wird das
Präsidium und das Erweiterte Präsidium einstimmig entlastet.
TOP
8: Ergänzungswahl (für 1 Jahr)
Wahl
des Materialwarts des PSB
Sfr. Kehrein
teilt mit, dass nach dem Rücktritt des langjährigen Materialwartes Hans Fries,
Sfr. Andreas Röder dazu bereit war, dieses Amt zu übernehmen und auf der
Sitzung des Erw. Präsidiums am 25.09.2004 kommissarisch als Materialwart
berufen wurde. Sfr. Röder stellt sich der Versammlung kurz vor.
Sfr. Röder wird einstimmig als
neuer Materialwart gewählt.
TOP 9: Bestätigungen nach § 18 Abs. 1 der Satzung
Der Präsident teilt der
Versammlung mit, dass bei der Schachjugend Pfalz keine Neuwahlen stattfanden
(nur alle 2 Jahre) und eine Bestätigung deshalb nicht erforderlich ist.
TOP 10: a) Wahl der Delegierten und der
Ersatzdelegierten für die MV des SBRP am 12.11.2005 (Ausrichter ist der
Regionalverband Pfalz, die MV findet in Eisenberg statt)
Sfr. Kehrein weist darauf hin,
dass zur diesjährigen MV des SBRP der PSB 12 Delegierte entsenden kann.
Folgende Schachfreunde werden als
Delegierte vorgeschlagen und einstimmig gewählt:
R. Henkel, K. Ranker, J. Cerny, D.
Hess, V. Drüke, B. Knöppel, H.G. Jung, F. Scherer, O. Jung, Dr. E. Ohst, G.
Wagner, A. Röder.
Als Ersatzdelegierte werden
folgende Sfr. vorgeschlagen und einstimmig gewählt:
Dr. M. Scheib, R. Weber, B. Lang, B. Hauck, R. Kissel, M.
Lauer.
b) Wahl des Delegierten und eines Ersatzdelegierten für die MV des DSB im Jahr 2006
Sfr. Kehrein teilt der Versammlung mit, dass eine Wahl
entfällt, da im Jahr 2006 erstmals kein DSB-Kongress stattfindet (ab 2005 nach
der Satzungsänderung beim DSB nur noch alle 2 Jahre).
TOP 11: Genehmigung des
Nachtragshaushaltes/Haushaltsplanes für das Jahr 2005
Sfr. Johann erläutert den Nachtragshaushalt/Haushaltsplan 2005 und teilt mit, dass Pos. 1100 wegen der Beitragserhöhung des DSB nach oben korrigiert werden musste. Sonst ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen. Der NHH wurde im Wesentlichen nach dem Haushalt 2004 fortgeschrieben.
Der
Nachtragshaushalt/Haushaltsplan für das Jahr 2005 wird einstimmig genehmigt.
TOP 12: a) Festsetzung der Beiträge
für das übernächste Haushaltsjahr
Sfr. Johann teilt der Versammlung
mit, dass sich der Finanzbestand des PSB zwar leicht verringert hat, jedoch sei
bei einem Finanzbestand von knapp 30.000 € die Beibehaltung der beschlossenen
Beitragsreduzierung zu verantworten. Sfr. Johann schlägt der Versammlung vor,
die Beitrags-reduzierung auch 2006 beizubehalten. Dies wird einstimmig
angenommen.
b) Genehmigung des
Haushaltsvoranschlages für das Jahr 2006
Sfr. Johann erläutert den
schriftlich vorliegenden Haushaltsvoranschlag für das Jahr 2006.
Der Haushaltsvoranschlag für 2006
wird einstimmig genehmigt.
TOP 13: Vergabe des Kongressortes für
das Jahr 2007
Sfr. Kehrein
teilt mit, dass sich bisher noch kein Verein für die Ausrichtung des
Schachkongresses 2007 beworben hat. Der Vereinsvertreter des TSV Grünstadt,
Sfr. Weber, teilt der Versammlung mit, dass sein Verein bereit wäre, den
Kongress im Jahr 2007 auszurichten. Der TSV Grünstadt sei zwar noch ein junger
Verein und erst seit dem Jahr 2002 Mitglied im PSB, jedoch konnte in dieser
kurzen Zeit die Mitgliederzahl bereits auf über 50 gesteigert werden. Dies
zeige, dass die Schachabteilung des TSV Grünstadt sehr aktiv sei und sich diese
große Aufgabe durchaus zutraue. Bis zum Jahr 2007 würden auch geeignete
vereinseigene Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.
Die MV
beschließt einstimmig, den 76. Pfälzischen Schachkongress im Jahr 2007 an den
TSV Grünstadt zu vergeben.
TOP 14: Festlegung Termin und Ort der
MV 2006
Sfr. Kehrein führt aus, dass die
letzten MV in der „Westpfalz“ stattfanden und es wünschenswert wäre, wenn die
MV 2006 in der Vorderpfalz abgehalten werden könnte. Sfr. Steffen Walther,
2.Vorsitzender des SC Lambsheim erklärt, dass in Lambsheim geeignete
Räumlichkeiten zur Verfügung stehen.
Es wird einstimmig beschlossen,
die MV am 18. März 2006 in Lambsheim durchzuführen.
TOP 15: Behandlung von Anträgen zur MV
Sfr. Knöppel erläutert den Antrag
des SK Frankenthal, § 34 Abs. 2 II der
TO des PSB zu ändern (siehe Anlage). Bei Punktgleichheit solle nicht der
direkte Vergleich, sondern die Brettpunkte zählen. Er führt aus, dass eine
Brettpunktewertung für Spieler und Außenstehende leichter zu verstehen sei und
die Tabelle den aktuellen Stand wiedergeben würde. Außerdem würde auch in der
Oberliga Südwest und in den Rheinland-Pfalz-Ligen nach der Brettpunkteregelung
gespielt. Damit eine einheitliche Handhabung in der Frage der Wertung
gewährleistet ist, wäre es wünschenswert, wenn auch der PSB die
Brettpunktewertung übernimmt.
Sfr. Ranker führt aus, dass sowohl
der direkte Vergleich, als auch die Brettpunktewertung Vor– und Nachteile
haben. Bei der Brettpunktewertung bestehe die Gefahr, dass kampflose Partien
das Ergebnis verzerren. Sfr. Ranker plädiert für die Beibehaltung der jetzigen
Regelung. Sfr. Thronicke ist der Meinung, dass in allen Ligen nach den gleichen
Regelungen gespielt werden sollte. Sfr. Hirschinger merkt an, dass diese
Diskussion nicht neu ist und schon in der Vergangenheit geführt wurde. Bevor
man die TO wieder ändert, sollte noch etwas abgewartet werden. Sfr. Dr. Ohst
ist der Meinung, dass es nicht in erster Linie darum gehe, welche Regelung
besser oder schlechter ist, sondern wie eine solche Regelung nach außen wirkt.
Die Brettpunkteregelung sei der Öffentlichkeit besser zu vermitteln, als der
direkte Vergleich. Sfr. Schmitt erklärt, dass auch in der Bundesliga nach der
Brettpunkteregelung gespielt und auch jede Partie ausgespielt wird.
Die Abstimmung hat folgendes Ergebnis:
Bei 14
Gegenstimmen und 8 Enthaltungen wird der Antrag von Frankenthal, § 34 Abs. 2 II der TO zu ändern, mit großer
Mehrheit angenommen.
Somit wird der bisherige § 34 Abs.
2 II der Turnierordnung gestrichen und durch folgende Formulierung ersetzt:
Bei Mannschaftskämpfen entscheiden bei Punktgleichheit
zunächst die Brettpunkte aus allen Kämpfen, danach die
Sonneborn-Berger-Wertung, danach die Siegwertung. Ist ein kampfloses 8:0
enthalten, wird dieser Gegner bei keiner der punktgleichen Mannschaften
gewertet.
Sfr. Knöppel erläutert den Antrag
des SK Frankenthal, § 25 in den
Absätzen 12 a, 12 b und 12 c zu ändern (siehe Anlage). Da es nach der TO des
PSB möglich ist, dass die letzte Mannschaft einer Klasse/Liga nicht absteigen
muss, falls aus den höheren Klassen/Ligen keine Mannschaften in diese
Klasse/Liga absteigt, sollte dies geändert werden. Er führt aus, dass die
letzte Mannschaft einer Klasse/Liga sportlich abgestiegen ist. Daher sollte
auch in solchen Fällen ein zwingender Abstieg in der TO geregelt sein.
Sfr. Ranker ist
der Meinung, dass der Antrag von Frankenthal in dieser Form die TO nur unnötig
aufblähen und bei Vereinen und Spielern zu Missverständnissen führen würde. Außerdem
gäbe es bei einem Zwangsabstieg Probleme, die Bezirksligen zu besetzen,
besonders bei der Bezirksliga Süd/West. Sfr. Kehrein ist der Meinung, dass eine
so weitreichende Änderung der TO gründlich geprüft werden müsse und schlägt
vor, dass dieser Antrag vom Erweiterten Präsidium auf seiner nächsten Sitzung
behandelt wird. Dies wird einstimmig angenommen.
Sfr. Kehrein teilt der Versammlung
mit, dass Landesspielleiter Ranker einen Dringlichkeitsantrag auf Änderung der
TO gestellt hat (wurde vor Beginn der MV verteilt). Aus den Reihen der MV wird
der Vorschlag gemacht, diesen Antrag auch im Erweiterten Präsidium zu
behandeln. Sfr. Ranker führt aus, dass in einer Woche bereits der
Schachkongress beginnt und er bis zur nächsten Sitzung des Erweiterten Präsidiums
nicht warten möchte. Er bittet die MV bereits heute über seinen Antrag
abzustimmen. Sfr. Kehrein weist darauf hin, dass ein Dringlichkeitsantrag nur
mit einer Zwei-Drittel-Mehrheit zugelassen werden kann und bittet darüber
abzustimmen. Mit 131 Ja–Stimmen wird der Dringlichkeitsantrag zugelassen.
Sfr. Ranker erläutert die Gründe
für seinen Antrag auf Änderung des § 5 Meisterturnier A (MTA) und des § 6
Meisterturnier B (MTB) der TO. Sfr. Ranker führt aus, dass bei § 5 nur der 3.
und 4. Satz gegenüber der bisherigen Regelung vertauscht werden soll. Durch
diese neue Formulierung könne das Meisterturnier A stärker besetzt werden.
Der Antrag auf Änderung des § 5
Meisterturnier A (MTA) wird bei 8 Enthaltungen und ohne Gegenstimme angenommen.
§ 5 Meisterturnier A (MTA) lautet nun wie folgt:
§ 5 Meisterturnier A ( MTA )
Rundenturnier mit 10
vorberechtigten Teilnehmern.
Spielberechtigt sind:
Die zwei
bestplatzierten pfälzischen Teilnehmer des letztjährigen MTA der
Rheinland-Pfalz-Meisterschaften.
Die fünf
Erstplatzierten des vorhergegangenen MTA.
Der Sieger
des "Dähne-Pokals“, bei Verzicht oder Doppelqualifikation dessen
Endspiel-gegner.
Zwei
Aufsteiger aus dem MTB.
Bei
Verzicht bzw. Doppelqualifikationen werden freie Plätze in folgender
Reihenfolge vergeben:
Zwei Bewerber, deren DWZ über dem Durchschnittsniveau des MTA des
Vorjahres liegt, wobei ein Bonus gemäß § 8 zu gewähren ist,
Teilnehmer des letztjährigen MTA, Plätze 6 bis 8,
maximal zwei nicht qualifizierte PSB-Teilnehmer des letzten MTA-RLP,
die
DWZ-besten MTB-Berechtigten, wobei ein Bonus gemäß § 8 zu gewähren ist.
Sfr. Ranker führt aus, dass § 6 Meisterturnier B (MTB) deshalb geändert
werden solle, um bei Absagen von vorberechtigten Spielern auch im MTB
Seiteneinsteiger zuzulassen. Auch sei mit der neuen Regelung eine flexiblere
Besetzung des MTB möglich. Der Antrag auf Änderung des § 6 Meisterturnier B
(MTB) wird einstimmig angenommen.
Der § 6 Meisterturnier B (MTB) lautet nun wie folgt:
§ 6 Meisterturnier B (MTB)
Rundenturnier mit 10 vorberechtigten
Teilnehmern.
Spielberechtigt sind:
Maximal
zwei weitere pfälzische Teilnehmer am letztjährigen MTA-RLP,
fünf
Absteiger aus dem letztjährigen MTA (Rang 6 bis 10),
zwei
MAT-Sieger des Vorjahres,
ein
Jugendvertreter (in der Regel der Meister U 18 M)
Bei
Verzicht bzw. Doppelqualifikation werden freie Plätze in folgender Reihenfolge vergeben:
Teilnehmer
des letztjährigen MTB Platz 3 - 4,
Zwei
Bewerber, deren DWZ über dem Durchschnittsniveau des MTB des Vorjahres liegt,
wobei ein Bonus gemäß § 8 zu gewähren ist.
Weitere
pfälzische Teilnehmer am letztjährigen MTA-RLP,
Teilnehmer
des letztjährigen MTB Platz 5 - 8
Pausierer
(MTA-Berechtigte) aus dem Vorjahr,
die
MAT-Berechtigten mit der besten DWZ, wobei ein Bonus gemäß § 8 zu gewähren ist.
TOP 16: Verschiedenes
Sfr. Hiller weist darauf hin, dass
in diesem Jahr die Ausbildung der Übungsleiter (ÜL) durch den PSB erfolgt. Es
wurden bereits alle Lizenzinhaber für die Verlängerung der Lizenz
angeschrieben. Die fachspezifischen Abschnitte der ÜL–Lehrgänge finden an 5
Wochenenden in Deidesheim statt und der überfachliche Teil beim Sportbund in
Edenkoben. Weitere Einzelheiten können den ausliegenden Infoschreiben entnommen
werden. Sfr. Hiller bittet darum für diese Lehrgänge zu werben, damit möglichst
viele Sfr. an den Lehrgängen teilnehmen. Eine gute Ausbildung stärke nicht nur
die Basis, sondern auch den Verein.
Sfr. Cerny beklagt, dass sich die
kampflosen Partien häufen. Es sei sehr ärgerlich, wenn man teilweise 100
Kilometer zu einem Rundenkampf fährt und dann keinen Gegner hat. Falls sich
dieser Trend fortsetze, solle man die TO mit dem Ziel ändern, möglichst
kampflose Partien zu vermeiden.
Sfr. Ranker weist darauf hin, dass
die FIDE ihre Regeln geändert hat. Wegen des Copyright`s stehen die FIDE–Regeln
nicht im Internet. Der PSB hat eine größere Anzahl der neuen FIDE-Regeln
bestellt. Die Broschüre wird in den nächsten Tagen den Vereinen kostenlos
überlassen.
Sfr. Henkel weist darauf hin, dass
die Turnier–CD des Schachkongresses 2004 für 6 € bei ihm oder beim SV
Zweibrücken bestellt werden kann.
Der Präsident
schließt um 17.15 Uhr die MV und bedankt sich für die konstruktive und faire Zusammenarbeit,
wünscht eine gute Heimreise und hofft auf ein zahlreiches Wiedersehen beim
Pfälzischen Schachkongress 2005 in Dahn.
gez. Klaus Kehrein gez. Gerhard Wagner
(Präsident) (Geschäftsführer)