PFÄLZISCHER  SCHACHBUND  E.V.

Mitglied im Sportbund Pfalz und im Schachbund Rheinland-Pfalz

                      Homepage des PSB: www.sbrp.de/PSB/

 

 

 

Präsident PSB

Vizepräsident SBRP

 

Klaus Kehrein

Föhrenweg 2

67661 Kaiserslautern

 

Telefon/Telefax PSB:        0631-54401

Email:                KK1VPSB@aol.com

 

Telefon/privat:      0631-51771

 

Kaiserslautern, den 09. Feb. 2005

 

PSB, Klaus Kehrein, Föhrenweg 2, 67661 Kaiserslautern

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Jahresbericht – Rechenschaftsbericht

 

Liebe Schachfreundinnen und Schachfreunde!

 

Wir können im PSB auf ein unspektakuläres Jahr 2004 zurückschauen. Können, sollen wir uns darüber freuen?

 

Das Schiedsgericht des PSB hatte seit Jahren erstmals wieder eine Entscheidung zu treffen. Ausgerechnet die „alten Herren“ der Seniorenliga konnten sich nicht einigen. Das frei gewordene Amt des Materialwartes des PSB wurde mit Schachfreund Andreas Röder sehr schnell und kompetent neu besetzt. Unser Spielmaterial ist bei ihm in guten Händen.

 

Im Präsidium und Erweiterten Präsidium des PSB sind viele sehr engagierte Schachfreunde am Werk. Angefangen in den Bezirken. Hier wird von den Bezirksspielleitern und weiteren Schachfreunden die Basisarbeit geleistet; hier wird der Spielbetrieb der unteren Ligen hervorragend organisiert. Auch in den höheren Pfalzligen und Rheinland-Pfalz-Ligen haben wir mit Klemens Ranker (PSB) und Lothar Kirstges (SBRP) bewährte und fachkundige Spielleiter. In den Präsidien des PSB sind viele Schachfreunde schon sehr lange dabei; ein eingespieltes und qualifiziertes Gremium.

 

Ein Riesenpensum für die Schachorganisationen leistet sicherlich u.a. Schachfreund Gregor Johann (Schatzmeister des PSB und jetzt auch noch des SBRP, Vereinsvorsitzender, Schiedsrichter, Ausrichter großer Turniere).  An Arbeitsaufwand steht ihm Schachfreund Rudi Kirschbaum kaum nach. Vorbildlich seine Arbeit bei der DWZ-Auswertung (für den PSB und den SBRP), stets aktuelle Berichterstattungen in den Tageszeitungen und auf der Homepage des PSB bzw. des SBRP. Hier wird Rudi Kirschbaum großartig von den Schachfreunden Volker Drüke (Pressereferent) und Klaus-Peter Thronicke (Beauftragter Internet für den PSB und den SBRP) unterstützt.

 

Auch wenn ich andere Schachfreunde hier namentlich nicht erwähne, alle – auch die Vertreter der Schachjugend Pfalz – tragen dazu bei, dass der Schachsport in der Pfalz reibungslos verläuft. Viele Nachbarverbände beneiden uns darum; wir wollen, dass dies so bleibt.

 

Als Präsident des PSB, und dies nunmehr bereits seit 11 Jahren, kann ich mich glücklich schätzen, so viele zuverlässige und tatkräftige Freunde an meiner Seite zu haben. Zu meinen wichtigsten Aufgaben im letzten Jahr zählten u.a.: Teilnahme an der MV des Landessportbundes in Mainz, Teilnahme an 3 Sitzungen des Hauptausschusses des Sportbundes Pfalz in Edenkoben, Teilnahme an 2 Sitzungen des Beirates des Landessportbundes RLP in Mainz (dem Landesbeirat gehöre ich als

 

einer von 6 Vertretern der pfälzischen Sportfachverbände seit dem Jahr 2004 an), Teilnahme an der MV des SBRP und div. Präsidiumssitzungen. An der MV des Deutschen Schachbundes 2004 in Mainz nahm ich aus persönlichen Gründen (wie auch weitere Mitglieder des Präsidiums des SBRP) nicht teil. Hier übernahm unser Vizepräsident Jan Cerny die Vertretung. 

 

Leider hat sich die Mitgliederzahl des PSB im letzten Jahr um 130 auf insgesamt 2.778 verringert. Dies schmerzt und ist sicherlich auch eine Folge der hohen Beitragslasten (u.a. durch die erneute Beitragserhöhung des Deutschen Schachbundes). Der PSB kann dank der ehrenamtlichen Arbeit aller Mitarbeiter seine Beiträge seit vielen Jahren stabil halten. Auch für das nächste Jahr bleibt es bei der beschlossenen Beitragsreduzierung (Hinweis auf den Bericht unseres Schatzmeisters).

 

Der PSB konnte in den letzten Jahren größere Anschaffungen tätigen (im letzten Jahr einen neuen Beamer für die Ausbildung etc., eine Lautsprecheranlage für die Mitgliederversammlung, für den Kongress und weitere Schachveranstaltungen). Erneut konnte der PSB auch seine Vereine bei Anschaffungen unterstützen. An 8 Vereine wurden im Jahr 2004 Zuschüsse von insgesamt über 2.000 € gewährt. In den letzten 10 Jahren erhielten insgesamt 40 Vereine Zuschüsse für die Anschaffung von Spielmaterial, PC etc. in Höhe von über 25.000 € (bzw. rd. 50.000 DM).

 

Der Schachbund Rheinland-Pfalz, unser Dachverband, hat seit November 2004 eine neue Führungsspitze. Bereits die ersten Sitzungen und Gespräche verliefen sehr positiv. Die unfruchtbaren und unnötigen Grabenkämpfe um neue Strukturen des Schachsports in Rheinland-Pfalz gehören der Vergangenheit an. Was sich über Jahrzehnte bewährt hat muss bleiben: Der PSB mit seiner 84jährigen Tradition steht und stand nie zur Disposition! Die vereinsrechtliche, sportliche und finanzielle Selbständigkeit unseres Fachverbandes gilt es zu bewahren und zu stärken. Hierin ist sich die gesamte neue Führungsspitze des SBRP mit den Vertretern der Pfalz einig. Wir wollen künftig den Schachsport in den Mittelpunkt unserer Arbeit stellen und keine ideologischen Ziele verfolgen. Wir wollen uns alle als Dienstleister des Schachsports verstehen, jeder auf seiner Ebene und kooperativ und vertrauensvoll zusammenarbeiten. Hierauf hat sich das neue Präsidium des SBRP eingeschworen.

 

Ein nachträgliches großes Lob an die Schachfreunde in Zweibrücken. Erstmals richteten sie den Pfälzischen Schachkongress aus. Das Team um Schachfreund Ralf Henkel hat diese Herausforderung hervorragend gemeistert. Auch der 73. Pfälzische Schachkongress war ein voller Erfolg. Hieran wollen die Schachfreunde aus Dahn, die ihr 50jähriges Vereinsjubiläum feiern, in diesem Jahr nahtlos anschließen.

 

Die pfälzischen Schachvereine sind in ihren Ligen hervorragend platziert. Der SK Bann schreibt weiter Schlagzeilen und spielt erfolgreich in der 2. Bundesliga. Mit vier Vereinen ist die Pfalz in der Oberliga Südwest vertreten, in der 1. Rheinland-Pfalz-Liga schickt sich die SG Kaiserslautern-Mehlingen an, die Meisterschaft zu erringen, in der 2. Rheinland-Pfalz-Liga liegt der SK Schwegenheim an der Tabellenspitze.

 

Noch ein persönliches Wort zum Schluss. Im Jahr 2005 gehöre ich 25 Jahre lang dem Präsidium des PSB an (5 Jahre als Spielleiter, 9 Jahre als 2. Vorsitzender und 11 Jahre als 1. Vorsitzender bzw. Präsident). Dies ist eine sehr lange Zeit. Gerne würde ich die Verantwortung für den PSB in jüngere Hände legen (ich werde in diesem Jahr 65 Jahre alt). Leider hat sich noch kein Nachfolger gefunden. Auch wenn ich bei der letzten Mitgliederversammlung in geheimer Abstimmung 100 v.H. der Stimmen bei der Neuwahl erhielt (worauf ich sehr stolz bin), habe ich eine große Bitte an Sie: Sagen Sie mir bitte rechtzeitig, wenn und wann Sie einen Wechsel wünschen. Ich möchte zu einem Zeitpunkt ins zweite Glied zurücktreten, wenn dies noch Bedauern auslöst und niemand sagt, die Neubesetzung des Präsidentenamtes war überfällig.

 

Mit freundlichen Grüßen

 

Klaus Kehrein