Pfälzischer Schachbund e.V.

 

Auszug aus dem Protokoll

der Sitzung des

Erweiterten Präsidiums des PSB

am 25. September 2004 in Frankenthal

 

Beginn: 15:15 Uhr                                                                                                         Ende: 19.00 Uhr

 

Ort: Vereinsraum des SK Frankenthal

 

Anwesende Mitglieder des Präsidiums:

Präsident und Ehrenmitglied Klaus Kehrein, Vizepräsident Jan Cerny, Schatzmeister Gregor Johann, Vorsitzender SJP Christian Plitzko, Geschäftsführer Gerhard Wagner ab 15:45 Uhr.

Anwesende Mitglieder des Erweiterten Präsidiums:

Pressereferent Volker Drüke, Referent Datenverarbeitung Rudi Kirschbaum, BSL II/III Dieter Hess, Referent Ausbildung Joachim Hiller, Referent Seniorenschach Rudolf Seyfarth, BSL I Otto Jung, BSL V Thomas Hirschinger, stellv. BSL VI Klaus Aulenbacher, Ehrenmitglied Heinz Oskar Wild;

1. Vorsitzender des Schiedsgerichts Bernd Knöppel

Anwesende Gäste:

Andreas Röder

 

 

TOP 1:                        Begrüßung durch den Präsidenten

 

Der Präsident begrüßt besonders das Ehrenmitglied Heinz Oskar Wild und das neue Mitglied des Erweiterten Präsidiums, Sfr. Otto Jung. Er stellt fest, dass zur Sitzung form- und fristgerecht eingeladen wurde.

 

TOP 2:            Festsstellung der Stimmenzahl und der Beschlussfähigkeit

 

Bei Anwesenheit von 13 Mitgliedern (ab 15.45 Uhr 14 Mitgliedern) des Erw. Präsidiums wird die Beschlussfähigkeit festgestellt.

 

TOP 3:            Das Protokoll wird bis TOP 4 von Sfr. Cerny, ab TOP 5 vom Geschäftsführer erstellt.

 

TOP 4:            Genehmigung des Protokolls der Sitzung vom 26.02.2004 in Kaiserslautern

 

Einwendungen gegen das Protokoll wurden nicht erhoben; das Protokoll gilt hiernach als genehmigt.

 

TOP 5:            Besprechung Schiedsgerichtsurteil des PSB i.S. Seniorenmannschaftsmeisterschaft 2003/2004

 

Der Vorsitzende des Schiedsgerichtes, Sfr. Knöppel, erläutert das Schiedsgerichtsurteil und die Entscheidungsfindung. Er weist darauf hin, dass die Seniorenmannschaftsmeisterschaft vor Beginn der Saison 2003/2004 nicht in der TO des PSB geregelt war und deshalb nach den Regelungen/der Ausschreibung des Seniorenreferenten gespielt wurde. Der Vertreter von Thallichtenberg vertrat die Auffassung, dass die TO des PSB anzuwenden ist, wonach Meisterschaften durch die Brettpunkteregelung entschieden werden und deshalb die Regelung des Seniorenreferenten (Entscheidung nach Berliner Wertung) nicht gültig sei. Das Schiedsgericht kam einstimmig zu der Entscheidung, dass in diesem Fall die TO des PSB nicht herangezogen werden kann und die Ausschreibung des Seniorenreferenten gültig ist. Deshalb wurde der Protest von Thallichtenberg zurückgewiesen. Sfr. Hirschinger erklärt, dass der Turnierleiter bzw. hier der Seniorenreferent das Recht hatte, die Ausschreibung der Seniorenmannschaftsmeisterschaft selbst festzulegen. Sfr. Johann führt aus, dass der Protest nicht ganz unbegründet war und die Ausschreibung nicht klar genug formuliert wurde. In Zukunft sollte auf eine klare Formulierung geachtet werden.

 

 

TOP 6:            Kommissarische Besetzung des Amtes des Materialwartes nach dem Rücktritt von Herrn Hans Fries

 

Sfr. Kehrein führt aus, dass das Amt des Materialwartes bis jetzt kommissarisch von Sfr. Johann geführt wurde. Sfr. Johann erklärt, dass er aus beruflichen Gründen nicht in der Lage ist, dieses Amt auf Dauer zu bekleiden. Sfr. Andreas Röder ist bereit das Amt des Materialwartes zu übernehmen. Sfr. Röder stellt sich der Versammlung vor und wird als kommissarischer Materialwart gewählt.

 

 

TOP 7:            Neubesetzung des Ehrenausschusses des PSB nach dem Ausscheiden von Herrn Hans Fries aus dem Erweiterten Präsidium

 

Nach der Ehrenordnung des PSB gehört das Mitglied mit der längsten Amtszeit im Erweiterten Präsidium dem Ehrenausschuss an. Dies wäre in diesem Fall Herr Hans Baseler. Da dieser aus gesundheitlichen Gründen dieses Amt nicht übernehmen kann, hat sich Herr Ranker schriftlich dazu bereit erklärt, dieses Amt zu übernehmen. Sfr. Ranker wird einstimmig in den Ehrenrat des PSB gewählt.

 

 

TOP 8:            Besetzung eines Ausschusses für die Prüfung und Genehmigung der Zuschussanträge 2004

 

Sfr. Kehrein weist darauf hin, dass dieser Ausschuss in der Vergangenheit mit den Sfr. Johann, Ranker und Kehrein besetzt war. Zuschussanträge können noch bis zum 15.10.2004 gestellt werden. Bei Enthaltung der betroffenen Sfr. wird einstimmig beschlossen, dass sich der Ausschuss auch in diesem Jahr wieder aus den Sfr. Kehrein, Johann und Ranker zusammensetzt.

 

TOP 9:            Vorbereitung der MV des SBRP am 13.11.2004 im Restaurant „Waldhaus-Doevenspeck“, Hunsrückhöhenstr. 10, 56154 Boppard-Buchholz

 

Sfr. Kehrein betont, dass auf dieser MV des SBRP eine neue Weichenstellung im Landesverband erfolgt. Seit 1981 ist Herr Günther Müller aus Kettig ununterbrochen Präsident des SBRP. Nach nunmehr 23 Jahren kandidiert Sfr. Müller definitiv nicht mehr für dieses Amt. Auch Sfr. Spitz kandidiert nicht mehr für das Amt des Schatzmeisters. Außerdem liegt ein Antrag auf Satzungsänderung durch den Schachbund Rheinhessen vor. Der Antrag sieht vor, dass die Präsidenten/1. Vorsitzenden der Regionalverbände (RV) automatisch zu Vizepräsidenten des SBRP werden (sog. „geborene Mitglieder“ des Geschäftsführenden Präsidiums). Dies würde die Stellung der RV stärken. Deshalb sei es wichtig, dass der PSB mit allen 12 Delegierten bei dieser MV vertreten ist. Er erklärt, dass Vizepräsident und Geschäftsführer Achim Schmitt bereit wäre, für das Amt des Präsidenten des SBRP zu kandidieren, falls ein geeigneter Nachfolger für das Amt des Geschäftsführers gefunden wird. Weiter teilt Sfr. Kehrein mit, dass ein Antrag auf Änderung der TO des SBRP vorliegt. Um die Attraktivität und das Niveau der SBRP-Einzelmeisterschaft zu erhöhen, soll es künftig möglich sein, dass auch starke Spieler aus anderen Landesverbänden im A-Turnier teilnehmen können. Sfr. Kirschbaum führt aus, dass der DWZ-Durchschnitt in den letzten Jahren kontinuierlich gesunken ist. Sfr. Drüke weist darauf hin, dass eine solche TO-Änderung praktisch zu einem Open-Turnier führen würde. Sfr. Wagner ist der Meinung, dass die geringe Teilnehmerzahl, sowie das gesunkene Spielerniveau auf die nicht unerhebliche finanzielle Belastung der Spieler zurückzuführen ist. Sfr. Cerny gibt zu bedenken, dass man den Preisfond wesentlich erhöhen müsste, um das A-Turnier für andere Spieler interessant zu machen und es fraglich ist, ob dies durch den SBRP zu finanzieren sei. Die Mitglieder des Erweiterten Präsidiums sprechen sich mehrheitlich gegen eine solche Änderung der TO des SBRP aus

 

TOP 10:            Kassenzwischenbericht für das Jahr 2004

 

Sfr. Johann erläutert den schriftlich vorliegenden Kassenbericht und führt aus, dass bei den Einnahmen unter Pos. 2100 noch 1.000 € durch den Sportbund Pfalz hinzukommen. Die Ausgaben blieben im Rahmen der HH-Ansätze. Bei der Position Ausbildung ist sogar ein Überschuss zu verzeichnen. Aus dem  Sonderfond für das Jugendschach erhielt Maximilian Meinhardt als Deutscher Meister der U18 einen Zuschuss von 300 €.

 

TOP 11:            Neuanschaffungen

 

Sfr. Hiller führt aus, dass der jetzige Beamer, der sehr preiswert gekauft wurde, nicht mehr den Anforderungen gerecht wird. Sfr. Hess erklärt, dass der Beamer nicht in der Lage ist, die hohe Bildauflösung der modernen PC darzustellen und es zu erheblichen Bildverlusten kommt. Sfr. Hiller wird beauftragt, Angebote für einen neuen Beamer einzuholen. Die Kosten hierfür sollen 1.500 € nicht überschreiten. Die Kosten für eine Lautsprecheranlage bewegen sich laut Aussage von Sfr. Kehrein zwischen 1.200 und 1.500 €. Sfr. Johann teilt mit, dass diese Anschaffungen noch im HH-Jahr 2004  getätigt werden können. Sfr. Kehrein weist darauf hin, dass die Kosten für ein Notebook für Sfr. Thronicke zwischen dem SBRP und dem PSB geteilt werden sollten.

 

TOP 12:            Kurzberichte der Mitglieder des Präsidiums

 

Sfr. Kehrein bittet alle Amtsinhaber, die Geräte des PSB besitzen, diese mit einem Aufkleber zu versehen (die ausgeteilten ovalen Aufkleber tragen die Inschrift  „Eigentum des PSB – bitte pfleglich behandeln.“). Sfr. Kehrein führt aus, dass das Turnier zugunsten des Speyerer Doms einen Überschuss von 200 € erbrachte und der PSB diesen Betrag auf 500 € aufstocken wird.

 

Sfr. Cerny berichtet, dass er am DSB-Kongress in Mainz teilgenommen hat, den er sehr interessant fand. Besonders gelungen war die Ehrung von Sfr. Müller, die Herr Bedau organisiert hatte. Weiter berichtet Sfr. Cerny, dass sich Dresden für die Ausrichtung der Schach-Olympiade bewirbt. Bei der Aktion des Sportbundes Pfalz, „der Sport hilft dem Dom“ wurde in Speyer ein Schnellschachturnier ausgetragen. Wie Sfr. Cerny berichtet, war die Beteiligung leider gering.

 

Sfr. Plitzko berichtet, dass der Vorstand der SJP nunmehr komplett ist und sich die Kassenlage verbessert hat. In der Altersklasse U18 wurde Maximilian Meinhardt Deutscher Meister, Internet- Meister und mit der U 18 Mannschaft Europameister. Auch den FM Titel hat Sfr. Meinhardt erreicht. Bei der SJRP wurde Sfr. Bentz wieder als 1. Vorsitzender gewählt und als 2. Vorsitzender Sfr. Klüsserath. Als Ehrenmitglieder der SJRP wurden die Sfr. Müller, Haag und Wiens gewählt. Leider wurden vom Sportbund die Mittel für das Kadertraining gestrichen.

 

TOP 13:            Kurzberichte der Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Sfr. Kirschbaum berichtet, dass mittlerweile alle Mannschaftskämpfe begonnen haben und bis jetzt alles gut verläuft.

 

Sfr. Seyfarth führt aus, dass die Vorbereitungen für die Seniorenmeisterschaften laufen und er hofft, dass es in dieser Runde keine Proteste gibt.

 

Sfr. Otto Jung stellt sich als neuer BSL des Bezirks I vor. Sfr. Jung berichtet, dass er bei dem Protest von Sfr. Fries als Beisitzer tätig war. Der Spielbetrieb im Bezirk ist angelaufen und er bereits zu Beginn seiner Amtszeit 2 Geldbußen verhängen musste.

 

Sfr. Aulenbacher berichtet, dass im Bezirk VI Sfr. Hans Günter Jung zum neuen BSL gewählt wurde und  die einzelnen Spielklassen von Klassenleitern betreut werden. Diese Aufgabenteilung habe sich in der Vergangenheit gut bewährt.

 

Sfr. Hiller berichtet, dass der Lehrgang zum Erwerb des Schulschachpatents mit Sfr. Lellinger sehr gelungen war. Dieser Lehrgang wurde nochmals ausgeschrieben, ebenso die Weiterbildung für die ÜL. Sfr. Hiller will demnächst alle ÜL persönlich anschreiben, damit dieser Lehrgang doch noch stattfindet. Die Ausbildung zum C-Trainer findet Mitte 2005 statt. Der genaue Termin wird rechtzeitig bekannt gegeben.

 

Sfr. Drüke berichtet, dass die Berichterstattung in der Presse und in der Rochade über den Schachkongress in Zweibrücken sehr gut war und nur eine Strafe  ausgesprochen werden musste.

 

Sfr. Hess berichtet, dass im Bezirk II/III der Vorstand unverändert geblieben ist und die Mannschaftskämpfe begonnen haben. Der eingeführte Jugendkader hat sich mit 14 Teilnehmern mittlerweile bewährt. Auch wurde ein Lehrgang für Mannschaftsführer durchgeführt. Sfr. Hess berichtet, dass der Bezirk II/III die Aufstiegsregelung geändert hat. Zuerst zählen die Mannschaftspunkte, danach die Brettpunkte. Ein entsprechender Antrag auf Änderung der TO des PSB soll zur  MV durch einen Verein, voraussichtlich SK Frankenthal, aus dem Bezirk II/III gestellt werden.

 

Sfr. Hirschinger berichtet, dass in der Bezirksliga wieder mit 6 Mannschaften gespielt wird. Die unteren Spielklassen sind soweit stabil. Leider sind einige Vereine im Bezirk V überaltert und einige Vereine haben auch Probleme damit, ein geeignetes Spiellokal zu finden.

 

TOP 14:            Festlegung Termin und Ort der Weihnachtssitzung.

 

Sfr. Kehrein teilt mit, dass die Weihnachtssitzung am 10.12.2004 (freitags) um 19 Uhr im Lokal Sommerhaus, Pfaffenbergstr. 114 in Kaiserslautern (nähe Barbarossahalle) stattfindet.

 

TOP 15:            Sonstiges

 

Weiter berichtet Sfr. Kehrein, dass der Schachverein Ohmbach beim „Tag des Schachs“ 2003 den ersten Platz in der Kategorie <10.000 Einwohner belegte. Der DSB verweigerte allerdings dem SV Ohmbach den ausgelobten Preis mit der Begründung, dass er massiv durch den PSB unterstützt wurde. Gegen diese Entscheidung des DSB hat Sfr. Kehrein erfolgreich interveniert. Daraufhin revidierte der DSB seine Entscheidung;  der SV Ohmbach erhält nun nachträglich einen Geldpreis und eine Siegerurkunde.

Der Präsident bedankt sich für die geleistete Arbeit und beendet um 19.00 Uhr die Sitzung.

 

 

gezeichnet:                                                                          gezeichnet:

                                                                                               

Klaus Kehrein                                                                Gerhard Wagner

(Präsident)                                                                              (Geschäftsführer)