der Sitzung des
Erweiterten Präsidiums des PSB
am 09. Dezember 2005 in Frankenthal
Beginn: 19.15 Uhr Ende: 22.45 Uhr
Ort:
„Brauhaus zur Post“
Anwesende Mitglieder des
Präsidiums:
Präsident
und Ehrenmitglied Klaus Kehrein, Vizepräsident Jan Cerny, Schatzmeister Gregor
Johann, Vorsitzender SJP Christian Plitzko, LSL und Referent Frauenschach
Klemens Ranker, Geschäftsführer Gerhard Wagner
Anwesende Mitglieder des
Erweiterten Präsidiums:
Referent
Datenverarbeitung Rudi Kirschbaum, BSL II/III Dieter Hess, BSL I Otto Jung, BSL
V Thomas Hirschinger, BSL VI Hans Günter Jung, Ehrenmitglied Heinz Oskar Wild,
Ehrenmitglied Dr. Hermann Weissauer, Ehrenmitglied Ernst Bedau, Materialwart
Andreas Röder; Referent Seniorenschach Rudolf Seyfarth, Pressereferent und
Referent Breiten- u. Freizeitschach Volker Drüke, 2. Vors. SJP Wolfgang Appel,
Jugendsprecherin SJP Olga Klassen, Referent Problem-schach Franz Pachl,
1.
Vorsitzender des Schiedsgerichts Bernd Knöppel
Entschuldigt fehlen:
Referent
Ausbildung Joachim Hiller, BSL IV u. Beauftragter Internet Klaus-Peter
Thronicke
Gäste:
FIDE-Meister
Torsten Lang, Frau Kerstin Pätz
TOP
1: Begrüßung
durch den Präsidenten
Der
Präsident begrüßt zur sogenannten „Weihnachtssitzung“ des Präsidiums und des Erweiterten
Präsidiums. Er hebt hervor, dass es ihm eine besondere Freude ist, erstmalig alle
Ehrenmitglieder des PSB begrüßen zu können. In einem kurzen Rückblick würdigt
er die Verdienste der Ehrenmitglieder Heinz-Oskar Wild, Dr. Hermann Weissauer und
Ernst Bedau und hebt hervor, dass diese Verdienste in unserer schnelllebigen
Zeit leider zu oft in Vergessenheit geraten. Gerade von der langjährigen
Erfahrung und der Kompetenz der Ehrenmitglieder könne der PSB auch heute noch
profitieren. Als Gäste begrüßt er den pfälzischen FIDE-Meister Torsten Lang vom
SK Landau mit Partnerin, Frau Kerstin Pätz. Er weist darauf hin, dass FM Torsten
Lang kürzlich den hervorragenden 3. Platz bei den Deutschen
Schnellschachmeisterschaften in Elversberg belegte.
Vizepräsident
Cerny teilt mit, dass Sfr. Kehrein am 16.11. seinen 65. Geburtstag feierte und
er die Gelegenheit hatte, ihm persönlich zu gratulieren. In einer kurzen
Ansprache weist er darauf hin, dass der erste Eindruck, den man von einem
Menschen gewinnt, auch gründlich täuschen kann. So habe er Sfr. Kehrein zum
ersten Mal 1998 anlässlich der MV des PSB in Höheinöd kennen gelernt und die
Art und Weise, wie Sfr. Kehrein „seine Kandidaten“ durchdrückte, vermittelte
ihm den Eindruck eines sehr autoritären Führungsstils, den er nicht besonders
schätzt. Erfreut konnte er jedoch bald selbst feststellen, dass Sfr. Kehrein
den PSB in keinster Weise autoritär führt, sondern im Gegenteil sehr
integrierend wirkt. Durch sein vorbildliches Engagement für den PSB und seinem
fast „väterlichen“ Stil ist es Sfr. Kehrein gelungen, im Erw. Präsidium ein
vertrauensvolles Klima zu schaffen, in dem es Spaß macht, mitzuarbeiten. Im
Namen des Erw. Präsidiums gratuliert Sfr. Cerny Herrn Kehrein nachträglich
nochmals zu seinem 65. Geburtstag und überreicht ihm als Geschenk eine wertvolle
Digitalkamera, verbunden mit der Hoffnung, dass Sfr. Kehrein dem PSB noch
möglichst lange erhalten bleibe.
TOP 2: Feststellung der Stimmenzahl und der
Beschlussfähigkeit
Bei Anwesenheit
von 20 Mitgliedern des Erw. Präsidiums wird die Beschlussfähigkeit
festgestellt.
TOP
3: Wahl
des Protokollführers
Das Protokoll wird vom
Geschäftsführer Wagner erstellt.
TOP
4: Genehmigung des Protokolls der
Sitzung vom 15.07.05 in Grünstadt
Einwände
wurden nicht vorgebracht, das Protokoll gilt somit als genehmigt.
TOP 5 a: Mitgliederversammlung
des SBRP vom 09.11.05 in Eisenberg
Der
Präsident berichtet, dass der PSB (trotz 5 Ersatzdelegierter) nur mit 10, statt
mit 12 Delegierten auf dieser MV vertreten war. Evtl. sollten auf der nächsten
MV des PSB mehr Ersatzdelegierte gewählt werden. Die Verhältnisse und die
Zusammenarbeit innerhalb des Präsidiums des SBRB haben sich unter dem neuen
Präsidenten Achim Schmitt sehr
verbessert. Die Beiträge für das Jahr 2006 brauchen wegen der guten Finanzlage
nicht erhöht zu werden. Als neuer Ref. für Seniorenschach wurde Sfr. Georg Fels
gewählt. Frau Christiane Zemke wurde nicht als Ref. für Damenschach
wiedergewählt. Dieses Amt konnte nicht besetzt werden. Die TO wurde leicht
geändert. Es wurden die regionalen Unterschiede bei der Mitgliederstärke mehr
berücksichtigt. So stehen u.a. den pfälzischen Spielern mehr Plätze bei den Meisterschaften auf
RLP-Ebene zur Verfügung.
TOP 5 b: Stand der
Fusionsverhandlungen zwischen NOK und Deutschem Sportbund
Ehrenmitglied
und Bundesrechtsberater des DSB, Ernst Bedau, berichtet, dass es nur deshalb zu
Fusionsverhandlungen zwischen den beiden Sportorganisationen gekommen ist, weil
die Bundesregierung auf beide Organisationen einen massiven Druck ausgeübt hat.
Grund hierfür sei, dass die Bundesregierung bzw. das Innenministerium nur einen
Ansprechpartner in Sportangelegenheiten haben will. Problematisch ist, dass die
finanzielle Situation des NOK wesentlich besser als die des Deutschen Sportbundes
ist. Ein weiteres Problem ist, dass bei einer Fusion das NOK die Mehrheit in
dem dann neuen Verband haben muss, da sonst der neue Verband vom
Internationalen Olympischen Komitee (IOC) nicht anerkannt wird. Dies bedeute
dann faktisch die Entmachtung der Sportbünde, denn außer bei den Beiträgen und
in Satzungsfragen hätte der Deutsche Sportbund kaum noch ein entscheidendes Mitspracherecht.
Außerdem bestehen große Bedenken, dass dann nur noch die olympischen
Sportarten eine entsprechende finanzielle Förderung erhalten. Für den
Schachsport komme noch erschwerend hinzu, dass im Gegensatz zum Deutschen
Sportbund, das NOK keine Denksportarten aufnimmt. Über die weitere
Vorgehensweise gibt es auch im Deutschen Schachbund Uneinigkeit. Soll man
darauf vertrauen, dass der Schachbund automatisch über den Deutschen Sportbund
Aufnahme findet, oder eine Änderung der Aufnahmerichtlinien für „nicht
motorische Sportarten“ (Denksport) anstreben? Selbst Sportverbände innerhalb
des NOK haben sich gegen eine Fusion ausgesprochen, so dass am Tag vor der
Abstimmung noch nicht abzusehen ist, ob eine Fusion überhaupt die erforderlichen
Mehrheiten finden wird. Falls es zu einer Fusion kommen sollte, wird das
sicherlich Nachteile für den Schachsport mit sich bringen. Sfr. Kehrein ergänzt
den Bericht dahingehend, dass beide Verbände dem Zusammenschluss mit einer 75%-Mehrheit
zustimmen müssen. Die Entscheidung hierüber erfolgt am 10.12.05 in zwei
zeitlich getrennten Versammlungen in Köln. Bemerkenswert sei, dass beide
Verbände sich nicht über eine gemeinsame Abstimmung einigen konnten. So stimme
morgens das NOK über die Fusion und nachmittags der Deutsche Sportbund ab. Das
Ergebnis soll dann gemeinsam bekannt gegeben werden.
Sfr. Bedau teilt ferner mit, dass
es wegen einer fehlenden Dopingordnung des Schachbundes zu Problemen kommen
kann. Der Deutsche Sportbund und das NOK drängen verstärkt darauf, dass die
Verbände stärker gegen Doping vorgehen. So hat der LSB NRW bereits beschlossen,
dass Verbände ohne Dopingordnung keine Zuschüsse mehr erhalten. Entgegen der
allgemeinen Meinung, dass Doping im Schach kein „Thema“ sei, erklärt Sfr.
Bedau, dass es beim Doping nicht
nur um Leistungssteigerung,
sondern auch darum geht, den Körper nicht durch Einnahme von verbotenen
Substanzen zu schädigen. So genannte Beta-Blocker können auch im Schach als leistungssteigernd
angesehen werden, da sie beruhigend auf den Körper wirken. Zu Beginn oder in
der Zeitnotphase könne dies z.B. für nervöse Spieler durchaus förderlich sein.
TOP 5 c: Vorbereitung
MV 2006 (11.03.2006) in Lambsheim
Da auf dieser MV Neuwahlen für 2
Jahren anstehen, fragt Sfr. Kehrein nach, wer nicht mehr für sein Amt
kandidiert. Sfr. Drüke erklärt, dass ihm die bisherige Tätigkeit als Ref. für Presse
und Öffentlichkeitsarbeit sowie für Breiten- und Freizeitsport immer viel
Freude bereitet hat. Aus rein privaten Gründen werde er jedoch nicht mehr
kandidieren. Sfr. Kehrein bedauert dies sehr und hofft, dass Sfr. Drüke seine
Entscheidung bis zur MV nochmals überdenkt. Sfr. Kehrein weist darauf hin, dass
bei der MV 2006 Satzungsänderungen anstehen. So soll eine Spielkommission
eingesetzt werden, die Anträge zur Änderung der TO berät bzw. dem Erw.
Präsidium und der MV Änderungsvorschläge
unterbreiten soll. Die Spielkommission soll aus dem Landesspielleiter und den 5
Bezirksspielleitern bestehen. Die Spielkommission soll andere Sfr. beratend
hinzuziehen können. Weiter soll das Amt des Aktivensprechers mangels Interesse
gestrichen und dafür das Amt „Referent Internet“ neu in die Satzung aufgenommen
werden. Da laut Pressebestimmungen das Präsidium des PSB für die Inhalte der
Homepage verantwortlich ist, sollte auch der zuständige Referent dem
Erweiterten Präsidium angehören.
TOP 8: Ehrungen (vorgezogen)
In einem persönlichen Rückblick
würdigt Sfr. Dr. Weißauer den Werdegang seines Problemschachfreundes Franz
Pachl. So habe Pachl nicht nur zahlreiche Schachprobleme komponiert, sondern
auch noch zwei Bücher veröffentlicht und sei als Ref. für Problemschach im PSB
und im SBRP tätig. Den größten Erfolg konnte Sfr. Pachl in diesem Jahr
erringen, als ihm von der FIDE der Großmeistertitel im Problemschach verliehen
wurde. Sfr. Kehrein erklärt, dass der PSB sehr stolz darauf ist, einen
Großmeister in seinen Reihen zu haben und überreicht Sfr. Pachl den Ehrenteller
des PSB.
Sfr. Kehrein teilt der Versammlung
mit, dass er sehr erfreut darüber ist, heute ein Mitglied aus dem Präsidium mit
der Silbernen Ehrennadel des PSB auszuzeichnen. In seiner Laudatio würdigt er Jan Cerny als einen Schachfreund, der sich seit
über 20 Jahren als Vereinsvorsitzender und im PSB bewährt hat. So war Sfr.
Cerny von 1984 bis 1994 1. Vorsitzender des SK Mannheim 1910 und ist seit 1995
1. Vorsitzender des SK Ludwigshafen 1912, einem der erfolgreichsten Vereine des
PSB. Seit 2002 bekleidet er auch das Amt des Vizepräsidenten des PSB. In dieser
Zeit hat er mehrfach den PSB im Präsidium bzw. Erw. Präsidium des SBRP und auf
DSB-Ebene vertreten. Weiterhin ist Sfr. Cerny noch aktiver und erfolgreicher
Spieler seines Vereins. Der Präsident verliest den Text der Ehrenurkunde und
überreicht Sfr. Cerny die Silberne Ehrennadel des PSB.
LSL Ranker gibt der Versammlung
einen kurzen Überblick über die bisherigen Erfolge von FIDE-Meister Torsten
Lang. So konnte Sfr. Lang mehrere Blitz- und Schnellschachmeisterschaften auf
PSB- und SBRP-Ebene gewinnen. 1999 wurde Sfr. Lang Pfalzmeister und in diesem
Jahr sogar dreifacher Pfalzmeister in Dahn. Die Krönung dieser bisher sehr
erfolgreichen Laufbahn war zweifelsohne der 3. Platz bei den vor kurzem
ausgetragenen Deutschen Schnellschachmeister-schaften in Elversberg. Sfr.
Klemens Ranker überreicht im Namen des Präsidiums den Ehrenteller des PSB und
hebt hervor, dass Sfr. Lang durch sein faires und vorbildliches Verhalten am
Schachbrett stets ein Vorbild für alle Aktiven und speziell für die Jugend war.
Sfr. Johann hebt hervor, dass es
ihm eine besondere Freude ist, einen Präsidiumskollegen mit der Silbernen
Ehrennadel des PSB auszuzeichnen, dessen erste Amtshandlung ihm gar nicht
gefallen hat. Hierüber sehr ungehalten schrieb er einen Beschwerdebrief an den
„Sehr geehrten Volker Drüke“ (mit Ausrufezeichen). Inzwischen ist hieraus ein
„Lieber Volker“ geworden und jeder weiß die vorbildliche Arbeit, die Volker
Drüke seit nunmehr 10 Jahren leistet, zu schätzen. Das Präsidium musste sich in
dieser Zeit keine Sorgen um die Pressearbeit machen, denn alles war bei Volker
in den besten Händen. Deshalb könne er sich auch nicht vorstellen, dass ein
Mann, der so vielfältig für den PSB tätig war, u. a. als Pressewart der SJP,
als BSL des Bez. II und als 1. Vorsitzender von Post Ludwigshafen, amtsmüde
ist. Diese Ehrung sollte deshalb auch keinesfalls als Anerkennung zum Abschied
verstanden werden, sondern als Ansporn dafür, weiterhin im PSB aktiv zu wirken.
Sfr. Johann verliest den Text der Ehrenurkunde und überreicht Sfr. Volker Drüke
die Silberne Ehrennadel des PSB.
(Wegen der Laudationes Hinweis auf
die Homepage des PSB und die Veröffentlichungen in der Januar-Ausgabe der
Rochade.)
Sfr. Kehrein teilt mit, dass ein Antrag der der SG Kaiserslautern/Mehlingen
vorliegt, den langjährigen, sehr engagierten Geschäftsführer des Vereins, Herrn
Johannes Heine, mit der Silbernen Ehrennadel des PSB auszuzeichnen. Er erklärt,
dass Sfr. Heine die Voraussetzungen für diese Ehrung erfüllt und die Ehrung
bereits am 16.12.2005 im Rahmen der Weihnachtsfeier des Vereins erfolgen soll.
Es wird einstimmig beschlossen, Herrn Heine die Silberne Ehrennadel des PSB zu
verleihen.
TOP 6: Kassenzwischenbericht,
Vereinszuschüsse 2005, Neuanschaffungen im Jahr 2005
Sfr. Johann erläutert den schriftlich vorliegenden Bericht
und führt aus, dass der Zuschuss des Sportbundes Pfalz unter Pos. 2110 wahrscheinlich
letztmalig gezahlt wurde. Bei den Bußen zeigt die geänderte TO ihre Wirkung; so
sind laut LSL Ranker auch die kampflosen Partien erfreulicherweise rückläufig.
Durch den Farbdruck der Saisonhefte konnten die Werbeeinnahmen erhöht werden.
Bei den Vereinszuschüssen wurden 300 € mehr ausgezahlt als veranschlagt waren.
Sonst blieben die Einnahmen und Ausgaben im Rahmen der Haushaltsansätze. Eine
Übersicht des Materials und Gerätebestandes wird von Sfr. Wagner mit den
Unterlagen zur MV 2006 den Vereinen zugeschickt. Zu klären sei noch, wer nach
dem Tode von Sfr. Waldemar Bentz den Verkauf der Schulschachmappen übernimmt.
TOP 7: Kurzberichte der weiteren Mitglieder
des Präsidiums
Sfr. Cerny berichtet, dass er in Vertretung des Präsidenten
an der Jubiläumsveranstaltung anlässlich des 100-jährigen Vereinsjubiläums des
SK Zweibrücken teilgenommen hat. Im Rahmen dieser Vereinsfeier wurde Herr Karl
Kuchenbrod mit der Silbernen Ehrennadel des Sportbundes Pfalz und die Sfr.
Reiner Galjan, Manfred Rockstroh und Wolfgang Sax mit der Bronzenen Ehrennadel
vom Präsidenten des Sportbundes Pfalz, Herrn Noppenberger, ausgezeichnet. Er
habe bei dieser Veranstaltung die Gelegenheit genutzt, sich mit dem Präsidenten
des Sportbundes Pfalz über die geplante Fusion zwischen dem Deutschen Sportbund
und dem NOK zu unterhalten und hierbei auf die besonderen Probleme beim Schachsport
hingewiesen (u. a. kein „motorischer Sport“). Herr Noppenberger stehe der
Fusion ebenfalls skeptisch gegenüber und sei sich nicht sicher, ob der geplante
Zusammenschluss zustande komme.
LSL Ranker erklärt, dass durch die Änderung der TO die
kampflosen Partien drastisch zurückgegangen sind und der Spielbetrieb bis jetzt
reibungslos verläuft. Er regt an, die Bedenkzeit, wie in der Bundesliga und
OLSW, auf max. 6. Std. zu verkürzen. Sfr. Lang ist der Auffassung, dass der
jetzige Modus der Blitzeinzelmeisterschaften nicht gut ist und schlägt vor, den
„alten Modus“ mit Vor- und Endrunde wieder einzuführen. Sfr. Ranker sagt zu,
diesen Vorschlag zu prüfen.
Sfr. Plitzko teilt mit, dass die SJP über eine neue Internetpräsenz
verfügt (www.schachjugend-pfalz.de). Weiter wurde die Teilnahme der SJP am Landesjugendsportfest
in Montabaur organisiert. Die Vorbereitungen zur PJEM vom 02.01.– 06.01.2006 in
Bad Dürkheim laufen bis jetzt sehr gut. Der Jugendversammlung soll
vorgeschlagen werden, einen Sonderfond für sozial schwache Jugendliche
einzurichten, um ihnen eine Teilnahme an den verschiedenen Meisterschaften zu
erleichtern. Weiterhin seien größere Änderungen der Jugendordnung und der
Spielordnung geplant. Diese sollen auf der Jugendversammlung am 28.01.2006 in Herxheim
beschlossen werden. Sfr. Plitzko teilt mit, dass der Versand der Unterlagen für
das Pfalzmodell von Sfr. Manfred Lauer übernommen wird.
TOP 9: Kurzberichte der Mitglieder des
Erweiterten Präsidiums
Sfr. Kirschbaum verweist auf die Homepage des PSB und teilt
mit, dass bis jetzt ca. 150 Spieler nachgemeldet wurden.
BSL Hirschinger berichtet, dass der Verein SC Erfweiler
abgemeldet wurde und der SC Contwig den Spielbetrieb eingestellt hat. Auf der
nächsten Bezirksversammlung will Sfr. Hirschinger nicht mehr für das Amt des
BSPL kandidieren. Sfr. Henkel aus Zweibrücken habe sich bereit erklärt, für das
Amt des BSL zu kandidieren. Sfr.
Kehrein weist darauf hin, dass im kommenden Jahr Herr Alfons Charon aus Contwig
100 Jahre alt wird und zu diesem runden Geburtstag vom PSB und auch vom DSB
Glückwünsche und besondere Geschenke überbracht werden sollen.
Jugendsprecherin Olga Klassen erklärt, dass sie wegen
Abiturvorbereitungen leider nicht viel Zeit hatte und deshalb an einigen
Sitzungen nicht teilnehmen konnte.
Sfr. Seyfarth berichtet, dass die letzte
Seniorenmeisterschaft sehr spät beendet wurde. Grund hierfür sei u. a., dass
der SBRP keinen Seniorenreferenten hatte und die Endrunde nicht rechtzeitig
organisiert werden konnte. In der Saison 2005/2006 nehmen 9 Mannschaften an der
Seniorenmannschaftsmeisterschaft teil, bisher wurden 4 Runden, ohne
Überraschungen, ausgetragen.
BSL Hess berichtet, dass an der letzten
Bezirkseinzelmeisterschaft 34 Spieler teilgenommen haben und eine
Sonderregelung beim Abstieg der Bezirksliga eingeführt wird. Erfreulich sei die
Tendenz, jugendliche Spieler einzusetzen, anstatt Bretter frei zu lassen. Hier
zeige sich, dass die Änderung der TO richtig war.
Sfr. Drüke berichtet, dass die Zusammenarbeit mit den Herren
Kaster und Köhler von der Rochade mittlerweile gut verläuft. Auf die Qualität
der Bilder in der Rochade habe er jedoch keinen Einfluss.
Sfr. Pachl weist darauf hin, dass eine Serie über das
Problemschach in der Rochade erscheint und auch auf der Homepage des PSB Probleme veröffentlicht sind.
BSL H. G. Jung berichtet, dass die Kreisklasse C und B in
dieser Saison nur noch mit 8, statt wie bisher mit 10 Mannschaften spielt und
die Jugendeinzelmeisterschaften gut besucht waren. Der Spielbetrieb läuft bis
auf Kleinigkeiten reibungslos.
Sfr. Röder berichtet, dass das Material des PSB in diesem
Jahr 5 Mal ausgeliehen wurde, davon 4 Mal
kostenlos. Das Material befinde sich in einem guten Zustand und ist komplett.
Sfr. Appel berichtet, dass leider eine Kaderschulung
ausfallen musste und zur Zeit 11 Spieler dem Landeskader angehören.
TOP 10: Sonstiges
Sfr. Bedau berichtet über den Stand der Vorbereitungen für
die Schacholympiade im Jahr 2008 in Dresden. So konnten bisher einige
Sponsorenverträge abgeschlossen und ein Logo entworfen werden. Eine
professionelle Werbeagentur wurde mit der Präsentation der Schacholympiade
beauftragt. Diese sei zwar sehr engagiert und habe auch sehr gute Ideen, wegen
der anstehenden Fußball-WM sei es jedoch schwierig, den Schachsport ins
Rampenlicht der Öffentlichkeit zu rücken. Die Simultanveranstaltungen mit der
Olympiamannschaft kommen bis jetzt sehr gut an. Sorge bereite allerdings die
Spielstärke der Nationalmannschaft. Es würde nicht sehr gut aussehen, wenn die
Heimmannschaft der Schacholympiade auf einem der hinteren Plätze landen würde.
Aus diesem Grund werde geprüft, ob es finanziell möglich ist, durch
Einzeltraining die Spielstärke noch deutlich zu verbessern.
Sfr.
Kehrein bedankt sich bei den Anwesenden für die auch in diesem Jahr wiederum geleistete
umfangreiche ehrenamtliche Arbeit, wünscht allen eine gute Heimreise und
beendet gegen 22.45 Uhr die Sitzung.
gezeichnet: gezeichnet:
Klaus Kehrein Gerhard Wagner
(Präsident) (Geschäftsführer)