Protokoll zur ordentlichen Mitgliederversammlung 2006

des Pfälzischen Schachbundes e.V.

am Samstag, den 11.03.2006, in Lambsheim

 

 

Beginn: 14.45 Uhr                                                                                          Ende: 17.15 Uhr

 

 

Teil I

 

Eröffnung und Begrüßung durch den Präsidenten des PSB

 

Präsident Klaus Kehrein eröffnet um 14.45 Uhr die Mitgliederversammlung (MV) und begrüßt die erschienenen Vereinsvertreter und die Mitglieder des Erweiterten Präsidiums. Er übermittelt der Versammlung die besten Grüße des Ehrenmitglieds Heinz Oskar Wild, der wegen eines Kuraufenthaltes leider nicht anwesend sein kann. Weiter teilt er mit, dass das Ehrenmitglied Ernst Bedau wegen seines Engagements als Rechtsberater des DSB voraussichtlich nicht zur MV kommen kann und dass Ehrenmitglied Dr. Hermann Weißauer aus gesundheitlichen Gründen fehlt.

 

 

Totengedenken

 

Auf Bitte des Präsidenten erheben sich die Anwesenden zu einer Gedenkminute. Der Präsident würdigt, stellvertretend für alle im Jahr 2005 verstorbenen Schachfreunde, den 1. Vorsitzenden der Schachjugend Rheinland-Pfalz, Waldemar Bentz und den vielfachen Seniorenmeister Rudi Böckenhaupt.

 

 

Grußwort des 1. Vors. der SG Kaiserslautern, Ausrichter des Schachkongresses 2006, der Deustchen Pokalendrunde, der Rheinland-Pfalz Meisterschaft 2006 und der Deutschen Blitzeinzelmeisterschaft 2006

 

Gregor Johann teilt mit, dass die Vorbereitungen für den Schachkongress 2006 vom 7.-15. April fast abgeschlossen sind und die Kongressfestschrift zur Mitnahme im Tagungsraum ausliegt. Als Schirmherr für diesen Kongress konnte Herr René C. Jäggi, Präsident des 1. FC Kaiserslautern, gewonnen werden. Weiter berichtet er, dass sein Verein auch die folgenden Veranstaltungen ausrichten wird:

Endrunde im Deutschen Pokal (Einzel und Mannschaft) vom 24.-26. März

Zentralrunde der OSW, der 1. RLP-Liga, der 2. RLP-Liga Süd und der BLNW am 2. April

25. Rheinland-Pfalz Meisterschaft vom 11. – 19. August

Deutsche Blitz-Einzelmeisterschaften am 2. Dezember 2006 in Edenkoben

 

 

Olga Klassen teilt mit, dass sie bei der Mitgliederversammlung 2006 der Deutschen Schachjugend (DSJ) in Verden die Schachjugend Rheinland-Pfalz vertreten hat. Sie informiert über die Kooperation der DSJ mit dem Kinderhilfswerk terre des hommes. Unter dem Motto "Lernen für ein besseres Leben" wirbt die DSJ gezielt um Spenden für ein Bildungsprojekt von terre des hommes in Vietnam. Durch Projekte auf lokaler Ebene soll versucht werden, terre des hommes zu unterstützen. Um sich für die Kinderrechte stark zu machen gehe es nicht nur um das Sammeln von Spenden, auch mit einem Infostand auf einem Schachturnier oder mit der Beteiligung von Jugendabteilungen von Schachvereinen an den bundesweiten Aktionen von terre des hommes könne man sich hierfür einsetzen. Olga Klassen berichtet, dass die SG Kaiserslautern dieses Projekt unterstützen wird und sie bittet um eine kleine Spende.

 


Teil II

 

TOP 1:                        Feststellung der Anwesenden, der Stimmberechtigten und Zahl der vertretenen Stimmen

 

Anwesende Vereine (mit Zahl der Stimmen)

Althornbach (5), Altrip (4), Bad Bergzabern (6),Bad Dürkeim (3), Bobenheim – Roxheim (4), Deidesheim (4) ,Erfenbach (5), Fischbach SV (3), Frankenthal (8), Freinsheim (4), Grünstadt (6), Hagenbach (4), Hauenstein (1), Hauptstuhl (4), Herxheim (5), Höheinöd (3), KL/Mehlingen (7), Lambsheim (4), Landau (9), Limburgerhof (3), Ludwigshafen 1912 (12), Mutterstadt (7), Ohmbach (4), Ramstein-Mi. (12), Rheingönheim (4), Schifferstadt (9), Schönenberg-Kbg. (4), Speyer (4), Weilerbach (4), Wolfstein (4), Zweibrücken (7).

= 31 Vereine mit 163 Stimmen

 

Einzelstimmberechtigte (je 1 Stimme)

 

Präsident und Ehrenmitglied

Klaus Kehrein

Vizepräsident

Jan Cerny

Schatzmeister

Gregor Johann

1. Vorsitzender SJP

Christian Plitzko

Landesspielleiter

Klemens Ranker

Geschäftsführer

Gerhard Wagner

Referent Ausbildung

Joachim Hiller

Referent DWZ/Pass

Rudi Kirschbaum

Materialwart

Andreas Röder

Referent Presse und ÖA

Volker Drüke

Referent Seniorenschach

Rudolf Seyfarth

Stv. Jugendsprecherin

Olga Klassen

Referent Problemschach

Franz Pachl

Bezirksspielleiter II+III

Dieter Hess

Bezirksspielleiter IV

Klaus-Peter Thronicke

Bezirksspielleiter V

Thomas Hirschinger

Bezirksspielleiter VI

Hans-Günter Jung

Vors. Schiedsgericht

Bernd Knöppel (beratend)

Beauftragter Internet

Klaus-Peter Thronicke (beratend)

Ehrenmitglied

Ernst Bedau (ab TOP 8)

 

Die restlichen Präsidiumsmitglieder fehlen entschuldigt

 

= 18 Einzelstimmen

= insgesamt 181 Stimmen

 

TOP 2 a:            Wahl des Protokollführers

 

Nach § 4 Abs. 5 der Geschäftsordnung wird die Protokollführung vom Geschäftsführer übernommen. Gerhard Wagner führt somit das Protokoll.

 

TOP 2 b:            Wahl der Zählkommission

 

Sfr. Kehrein weist darauf hin, dass bei den Neuwahlen der Präsident in geheimer Wahl gewählt werden muss und nach § 18 Abs. 6 der Satzung eine Zählkommission zu wählen ist, die sich aus drei Personen zusammensetzt.

Als Mitglieder der Zählkommission werden einstimmig die Sfr. Ralf Henkel (Zweibrücken), Ralf Kissel (Ludwigshafen 1912) und Bernd Lang (Ramstein-Miesenbach) gewählt.

 

 

 

TOP 3:            Genehmigung des Protokolls der MV 2005

 

Sfr. Kehrein teilt mit, dass das Protokoll in der Rochade, Heft 6/2005 veröffentlicht wurde. Einwände sind nicht eingegangen. Das Protokoll gilt laut § 14 (4) der Satzung als genehmigt.

 

TOP 4:            Kassenbericht/Haushaltsnachweis/Jahresabschluss für das Jahr 2005

 

Schatzmeister Johann verweist auf seinen schriftlich vorliegenden Bericht und erläutert detailliert einzelne Positionen. Geringfügige Mehreinnahmen konnten durch Werbeeinnahmen bei den Saisonheften und den ausgesprochenen Strafen verzeichnet werden. Die Sonderzuweisung von 1.000 € durch den Sportbund Pfalz wurde wohl letztmalig ausgezahlt. Wegen zahlreicher Zuschussanträge wurde hier der Haushaltsansatz aufgestockt. In diesem Jahr konnten durch Eigenbeteiligung die Kosten im Ausbildungsbereich weitestgehend gedeckt werden. Im Bereich „Pfalzmodell“ wurden in 2005 keine Aktivitäten durchgeführt. Laut Angaben der SJP wird sich dies jedoch 2006 wieder ändern. Ansonsten blieben die Einnahmen und Ausgaben im Rahmen der Haushaltsansätze. Sfr. Johann beklagt, dass mehrere Vereine den fälligen Mitgliedsbeitrag (1. Rate für 2006) bis heute noch nicht entrichtet haben obwohl dieser am 1. März fällig war.

 

TOP 5:            Berichte der Rechnungsprüfer

 

Für die Kassenprüfer berichtet Sfr. Ralf Henkel. Er führt aus, dass die Kasse von ihm und von Sfr. Dr. Scheib am 28.01.2006 geprüft wurde. Alle Belege waren vorhanden und alles war lückenlos und leicht zu prüfen. Die Kasse wurde vorbildlich geführt, zu Beanstandungen gab es keinen Anlass. Sfr. Henkel empfiehlt, dem Schatzmeister Entlastung zu erteilen.

 

TOP 6:            Aussprache über die vorliegenden Berichte

a)      der Mitglieder des Präsidiums

b)     der Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

c)      der Prüfer (siehe TOP 5)

 

Hierzu gibt es keine Wortmeldungen.

 

TOP 7:            Entlastungen

 

a)      des Schatzmeisters

 

Auf Vorschlag von Sfr. Willi Schmidt (Althornbach) wird Schatzmeister Gregor Johann einstimmig entlastet.

 

b)     der weiteren Mitglieder des Präsidiums

c)      der weiteren Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

Sfr. Schmidt schlägt vor, das Präsidium und das Erweiterte Präsidium „en bloc“ zu entlasten. Dies wird einstimmig angenommen. Auf Vorschlag von Sfr. Schmidt werden das Präsidium und das Erweiterte Präsidium einstimmig entlastet.

 

TOP 8:            Satzungsänderungen

 

Sfr. Kehrein weist darauf hin, dass dem Internet immer mehr Bedeutung zukommt und auch für die Pfälzischen Schachfreunde nicht mehr wegzudenken ist. Auch laut Pressebestimmungen sei das Präsidium für die Inhalte der Homepage verantwortlich. Aus diesem Grund sollte der zuständige Referent dem Erweiterten Präsidium angehören.

 

§ 10 Abs. 4 „Das Erweiterte Präsidium wird gebildet aus“ soll wie folgt ergänzt bzw. geändert werden:

Nr. 6 Referent für Internet

 

Die weitere Nummernfolge wird angepasst.

 

      Abstimmungsergebnis:          0 Gegenstimmen, 14 Enthaltungen

§ 10 Abs. 5 „Das Schiedsgericht wird gebildet aus“ soll in Nr. 3 wie folgt geändert werden:

Zwei vom Präsidenten für jeden Schiedsgerichtsfall gesondert zu benennenden Beisitzern.

 

      Abstimmungsergebnis:          Einstimmig

 

Sfr. Kehrein begründet die Notwendigkeit eines Spielausschusses damit, dass in der Vergangenheit oft Anträge auf Änderung der Turnierordnung (TO) in der MV gestellt wurden, die jedoch in diesem Gremium wegen der Kürze der Zeit nicht ausreichend behandelt werden konnten. Oft wurden diese Anträge durch Änderungswünsche, Dringlichkeitsanträge und Umformulierungen erheblich abgewandelt, so dass am Ende kaum noch jemand den Überblick hatte. Deshalb wäre es wünschenswert, wenn ein Gremium aus Fachleuten gebildet wird, deren Aufgabe die Beratung aller Turnierordnungsfragen und die Vorlage von Änderungsanträgen an das Erw. Präsidium ist. Sfr. Henkel stellt die Frage, ob dann noch Änderungsanträge möglich seien. Sfr. Kehrein erklärt, dass Änderungsanträge nach wie vor jederzeit gestellt werden können, nur werden diese dann vom Spielausschuss beraten und als Vorlage dem Erw. Präsidium zur Abstimmung vorgelegt. Sfr. Dr. Ohst plädiert dafür, den geplanten Spielausschuss in Turnierausschuss umzubenennen. Die Mehrheit der Anwesenden ist für die Bezeichnung Spielausschuss.

 

Die Satzung soll um einen neuen Abschnitt „8. Ausschüsse“ wie folgt ergänzt werden:

 

 

8. Ausschüsse

 

§ 26 Spielausschuss

 

(1)  Zur Beratung des Präsidiums und des Erweiterten Präsidiums sowie der Mitgliederversammlung des PSB wird als ständiges Arbeitsgremium ein Spielausschuss eingesetzt.

 

(2)  Der Spielausschuss soll mindestens einmal jährlich tagen. Die Sitzung sollte so terminiert werden, dass Turnierordnungsänderungen rechtzeitig vor Beginn des neuen Spieljahres vom Erweiterten Präsidium beschlossen werden können.

 

(3)  Aufgaben des Spielausschusses sind die Beratungen aller Turnierordnungsfragen auf der Ebene des PSB und die Vorlage von Änderungsanträgen an das Erweiterte Präsidium des PSB.

 

(4)  Der Spielausschuss besteht aus folgenden stimmberechtigten Mitgliedern:

                  1. dem Landesspielleiter des PSB als Vorsitzendem,

                  2. dem Aktivensprecher,

                  3. den fünf Bezirksspielleitern

Der Landesspieleiter soll den Referenten für Frauenschach, den Referenten für Seniorenschach bzw. einen Vertreter der Schachjugend Pfalz als stimmberechtigte Mitglieder einladen, wenn deren Zuständigkeitsbereich berührt wird. Ferner können erfahrene Schiedsrichter und Turnierleiter als Gäste eingeladen werden.

 

      Abstimmungsergebnis:          Einstimmig

 

Die Satzung soll um einen neuen § 27 Ehrenausschuss wie folgt ergänzt werden:

 

§ 27 Ehrenausschuss

 

Dem Ehrenausschuss gehören an:

            1.  der Präsident als Vorsitzender,

2.  der Ehrenpräsident oder ein Ehrenmitglied des PSB, wobei die Berufung in der

     Reihenfolge des Dienstalters erfolgt,

            3.  das dienstälteste Mitglied des Erweiterten Präsidiums.

Das Nähere regelt die Ehrenordnung.

 

Der bisherige Abschnitt 8. Das Schiedsgericht wird Abschnitt 9; die weiteren Abschnitte werden in der Nummernfolge angepasst.

Der bisherige § 26 „Zusammensetzung“ wird § 28; die weiteren §§ werden in der Nummernfolge angepasst.

      Abstimmungsergebnis:          0 Gegenstimmen, 3 Enthaltungen

TOP 9:            Neuwahlen der Mitglieder des Präsidiums

a)      Präsident (grundsätzlich geheime Wahl)

 

Auf Vorschlag von Sfr. Johann wird Sfr. Willi Schmidt einstimmig zum Versammlungsleiter gewählt.

 

Sfr. Schmidt erläutert kurz die Regularien der geheimen Abstimmung und bittet um Vorschläge für das Amt des Präsidenten. Sfr. Klaus Kehrein wird zur Wiederwahl vorgeschlagen.

Nach Auswertung der Stimmzettel durch die Zählkommission gibt der Versammlungsleiter das Ergebnis der Wahl bekannt:

 

Ergebnis:            Abgegebene Stimmen:            174

                        Ja – Stimmen:                   173

                        Nein – Stimmen                    0

                        Enthaltungen                                   1

 

Sfr. Kehrein bedankt sich für das überragende Wahlergebnis und das damit zum Ausdruck gebrachte Vertrauen und nimmt die Wahl an. Sfr. Kehrein bedankt sich bei Sfr. Schmidt und übernimmt wieder die Versammlungsleitung.

 

                        b)            Vizepräsident

Als Vizepräsident wird Sfr. Jan Cerny vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Cerny nimmt die Wahl an, bedankt sich für das Vertrauen und führt aus, dass es ihm viel Freude bereitet auch weiterhin für den PSB tätig zu sein.

 

                        c)            Schatzmeister

 

Als Schatzmeister wird Sfr. Gregor Johann vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Johann nimmt die Wahl an.

 

                        d)            Landesspielleiter

 

Als Landesspielleiter wird Sfr. Klemens Ranker vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Ranker nimmt die Wahl an.

 

                        e)            Geschäftsführer

 

Als Geschäftsführer wird Sfr. Gerhard Wagner vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Wagner nimmt die Wahl an.

 

Sfr. Kehrein teilt mit, dass auf der Jugendversammlung der SJP Sfr. Christian Plitzko zum 1. Vorsitzenden der SJP wiedergewählt wurde. Sfr. Kehrein empfiehlt, Sfr. Plitzko in seinem Amt zu be­stätigen.

 

Ergebnis:                     0 Gegenstimmen                   1 Enthaltung

 

Sfr. Kehrein weist darauf hin, dass Sfr. Volker Drüke leider nicht mehr für das Amt des Ref. für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit kandidiert. Auf der Sitzung des Erw. Präsidiums im Dezember 2005 wurde Sfr. Drüke bereits für seine 10-jährige Tätigkeit im PSB (u.a. als Ref. für Presse- und Ö.A., Pressewart der SJP, Bezirksspielleiter des Bez. II und 1. Vorsitzender von Post Ludwigshafen) mit der Silbernen Ehrennadel des PSB ausgezeichnet. Sfr. Kehrein hebt hervor, dass die Arbeit, die Sfr. Drüke geleistet hat, nicht immer einfach war und anstehende Probleme  von ihm stets hervorragend gemeistert wurden. Als Dankeschön überreicht der Präsident Sfr. Drüke einen Präsentkorb.

 

Sfr. Kehrein begrüßt Ehrenmitglied Ernst Bedau und freut sich, dass dieser doch noch an der Versammlung teilnehmen kann. Er bittet ihn über Neuigkeiten beim DSB und über den Stand der Vorbereitungen der Schacholympiade 2088 in Dresden zu berichten.

 

Sfr. Bedau teilt mit, dass der PSB beim Ausbildungswettbewerb des DSB den 2. Platz belegt hat, welcher mit 500 € dotiert ist. Weiter berichtet er, dass die Vorbereitungen für die Schacholympiade bis jetzt gut verlaufen. Es wurde ein neues Logo entworfen und das Olympiamagazin herausgegeben. Weiter beteiligt sich der DSB an der bundesweiten Aktion „Deutschland bewegt sich“. Im Rahmen dieser Aktion ist auch eine Veranstaltung in Ludwigshafen geplant. Weiterhin wurde der Druck von Sonderbriefmarken und Münzen für die Schacholympiade beantragt. Auch ein Olympiabuch und ein Kalender sollen erscheinen. Sfr. Bedau bedauert, dass diese Aktionen etwas schleppend voran gehen. Für ein parallel zur Schacholympiade stattfindendes Schachturnier sind bundesweite Qualifikationsveranstaltungen geplant. Die Endrunde wird in den gleichen Räumlichkeiten gespielt, in denen auch die Partien der Olympiade ausgetragen werden.

 

TOP 10:            Neuwahlen der Mitglieder des Erweiterten Präsidiums

 

                        a)             Referent für Frauenschach

 

Als Referentin für Frauenschach wird Olga Klassen (K’lautern) vorgeschlagen. Da Olga Klassen noch nicht volljährig ist, stellt Sfr. Kehrein an die Sfr. Bedau und Knöppel die Frage, ob dies rechtlich zulässig sei. Sfr. Bedau ist der Meinung, dass Olga Klassen in diesem Amt für den PSB keine wesentlichen finanziellen Entscheidungen treffen kann und außerdem bald volljährig ist. Aus diesen Gründen sei eine Wahl unbedenklich. Diese Rechtsansicht wird von Sfr. Knöppel geteilt. Es wird keine geheime Abstimmung beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Olga Klassen nimmt die Wahl an.

 

                        b)             Referent für Seniorenschach

 

Als Referent für Seniorenschach wird Sfr. Rudolf Seyfarth vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Seyfarth nimmt die Wahl an.

 

                        c)             Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit

 

Als Referent für Presse- und Öffentlichkeitsarbeit wird Sfr. Dieter Hess vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Hess nimmt die Wahl an.

 

 

 

                        d)             Referent für Ausbildungsfragen

 

Als Referent für Ausbildungsfragen wird Sfr. Joachim Hiller vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Hiller nimmt die Wahl an.

 

                        e)             Referent für Breiten- und Freizeitsport

 

Als Referent für Breiten- und Freizeitsport werden die  Sfr. Volker Drüke und Dr. Edgar Ohst vorgeschlagen. Beide lehnen eine Kandidatur ab. Sfr. Kehrein teilt der Versammlung mit, dass es sehr schwierig ist, dieses Amt zu besetzen, das auch beim DSB und SBRP vakant ist. Das Erw. Präsidium wird sich bemühen, einen geeigneten Kandidaten für dieses Amt zu gewinnen.

 

                        f)             Referent für Datenverarbeitung und Spielerlaubnisfragen

 

Als Referent für Datenverarbeitung und Spielerlaubnisfragen wird Sfr. Rudi Kirschbaum vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Kirschbaum nimmt die Wahl an.

 

                        g)             Referent für Problemschach

 

Als Referent für Problemschach wird Sfr. Franz Pachl vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Pachl nimmt die Wahl an.

 

                        h)             Materialwart

 

Als Materialwart wird Sfr. Andreas Röder vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Röder nimmt die Wahl an.

 

                        i)             Referent für Internet

 

Als Referent für Internet wird Sfr. Klaus-Peter Thronicke vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

Sfr. Thronicke nimmt die Wahl an.

 

TOP 11:            a) Wahl des Schiedsgerichtsvorsitzenden

 

Als Vorsitzender des Schiedsgerichts wird Sfr. Bernd Knöppel vorgeschlagen; es wird keine geheime Wahl beantragt.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

                        b) Wahl des stellv. Schiedsgerichtsvorsitzenden

 

Da der bisherige Amtsinhaber, Sfr. Thomas Hirschinger, beim Schachkongress 2006 für das vakante Amt des Aktivensprechers kandidieren wird, kann er nicht mehr im Schiedsgericht mitwirken.

Als stellv. Vorsitzender des Schiedsgerichts wird Sfr. Hermann Wagner aus Landstuhl, Richter beim Gericht in Kaiserslautern, vorgeschlagen. Es liegt eine schriftliche Einverständniserklärung des Kandidaten vor. Geheime Wahl wird nicht beantragt.

 

Ergebnis:                     0 Gegenstimmen            9 Enthaltungen

 

TOP 12:            Wahlen von 2 Rechnungsprüfern und 1 Ersatzprüfer

 

Als Kassenprüfer werden die Sfr. Bernd Hauck (Bad Bergzabern), Lorenz Busch (Herxheim) und Dr. Edgar Ohst (Limburgerhof) vorgeschlagen. Dr. Ohst bittet darum, nur als Ersatzprüfer berücksichtigt zu werden. Es wird keine geheime Wahl beantragt. Es wird einstimmig beschlossen, die Kassenprüfer und den Stellvertreter „en bloc“ zu wählen.

 

Ergebnis:                     Einstimmig

 

TOP 13:            Wahl der Delegierten und der Ersatzdelegierten für die MV des SBRP 2006

 

Sfr. Kehrein teilt der Versammlung mit, dass der PSB bei der letzten MV des SBRP (trotz 6 Ersatzdelegierter) nur mit 10, statt mit 12 Delegierten vertreten war. Deshalb sollten mehr als 6 Ersatzdelegierte gewählt werden. Die MV des SBRP findet im November 2006 in Mainz statt.

 

Folgende Schachfreunde werden als Delegierte vorgeschlagen und einstimmig gewählt:

 

Ralf Kissel (Lu 1912), Johannes Heine (SG KL), Dieter Hess (Lambsheim), Johann Brittner (Erfenbach), Lorenz Busch (Herxheim), Ralf Weber (Grünstadt), Stefan Walter (Lambsheim), Andreas Röder (Lambsheim), Christian Senk (Schifferstadt), Klemens Ranker (Kindsbach), Jan Cerny (Lu 1912), Dr. Edgar Ohst (Limburgerhof).

 

Als Ersatzdelegierte werden folgende Sfr. vorgeschlagen und einstimmig gewählt:

 

Jürgen Kühle (Fischbach bei KL), Ralf Henkel (Zweibrücken), Bernd Lang (Ramstein-M), Manfred Lauer (Wolfstein), Rudolf Seyfarth (Schifferstadt), Olga Klassen (SG KL), Bernd Knöppel (Frankenthal), Thomas Jung (Hauptstuhl).

 

TOP 14:            Wahl des Delegierten und eines Ersatzdelegierten für die MV des DSB im Jahr 2007

 

Als Delegierter wird Präsident Kehrein, als Ersatzdelegierter Vizepräsident Cerny vorgeschlagen und einstimmig gewählt. Die MV des DSB  2007 findet in Bad Kitzingen statt.

 

TOP 15:            Bestätigungen nach § 18 Abs. 1 der Satzung

 

Auf der Jugendeinzelmeisterschaft der SJP am 04.01.06 wurde Eva Biebinger als neue Jugendsprecherin gewählt. Eva Biebinger wird einstimmig bestätigt.

Der im Rahmen der Jugendversammlung wiedergewählte 2. Vors. der SJP, Wolfgang Appel, wird ebenfalls einstimmig bestätigt.

 

 

TOP 16:            Genehmigung der neuen Jugendordnung der SJP (§ 6 Abs. 3 der Satzung)

 

Sfr. Plitzko berichtet, dass die neue Jugendordnung in Anlehnung an die Satzung des PSB in wesentlichen Punkten geändert wurde und bei der Jugendversammlung fast einstimmig verabschiedet wurde. Sfr. Kehrein teilt mit, dass er Sfr. Plitzko bei der Änderung der Jugendordnung unterstützt habe und er empfiehlt, die Jugendordnung zu genehmigen.

 

Die neue Jugendordnung wird einstimmig genehmigt.

 

TOP 17:            a) Festsetzung der Beiträge für das übernächste Haushaltsjahr

 

Sfr. Johann teilt mit, dass bei einem Finanzbestand von knapp 30.000 € die Beibehaltung der beschlossenen Beitragsreduzierung zu verantworten ist. Sfr. Johann schlägt vor, die Beitragsreduzierung auch 2007 beizubehalten.

 

Dies wird einstimmig angenommen.

 

                        b) Verabschiedung des Haushaltsplanes (Nachtragshaushalt) für das Jahr 2006

 

Sfr. Johann erläutert den Nachtragshaushalt 2006 und teilt mit, dass der SBRP die Beiträge leicht gesenkt habe und dass sich der Zuschuss des Sportbundes Pfalz um ca. 200 € verringern wird. Sonst ergaben sich keine wesentlichen Veränderungen gegenüber den Haushaltsplan.

 

Der Nachtragshaushalt für das Jahr 2006 wird einstimmig genehmigt.

 

                        c) Genehmigung des Haushaltsplanes für das Jahr 2007

 

Sfr. Johann erläutert den schriftlich vorliegenden Haushaltsplan für das Jahr 2007.

 

Der Haushaltsplan für 2007 wird einstimmig genehmigt.

 

TOP 18:            Vergabe des Pfälzischen Schachkongresses 2008

 

Sfr. Kehrein teilt mit, dass sich für den Pfälzischen Schachkongress 2008 der SK Landau als Ausrichter beworben hat. Der Vereinsvertreter des SK Landau, Sfr. Mühlan, teilt mit, dass der SK Landau 2008 sein 100-jähriges Vereinsjubiläum feiern wird und sich deshalb um die Ausrichtung bewirbt. Sfr. Mühlen stellt mittels einer Power Point Präsentation den Austragungsort (Kink`sche Mühle) vor. Bei verkehrsgünstiger Lage können hier in schönen Räumlichkeiten die einzelnen Turniere gespielt werden. Der Preisfond (entsprechend dem Vertrag mit dem PSB) sei garantiert und wird voraussichtlich noch etwas aufgestockt werden. Auch ein Schnellschach-Open und andere Turniere könnten in Absprache mit dem PSB durchgeführt werden.

 

Die MV beschließt einstimmig, den Pfälzischen Schachkongress 2008 an den SK Landau zu vergeben. Klaus Kehrein bedankt sich für die gelungene Präsentation und wünscht den Vorbereitungen viel Erfolg.

 

TOP 19:            Festlegung des Termins und des Ortes der MV 2007

 

Sfr. Kehrein teilt mit, dass Lambsheim bereit wäre, auch 2007 wieder diese Räumlichkeiten für die MV zur Verfügung zu stellen.

Bei 25 Enthaltungen und ohne Gegenstimme wird beschlossen, die MV am 10. März 2007 in Lambsheim durchzuführen.

 

TOP 20:            Behandlung von Anträgen zur MV

 

Sfr. Kehrein erklärt, dass keine Anträge vorliegen. Er teilt ferner mit, dass ein Antrag auf Änderung der Bedenkzeit in Mannschaftskämpfen (Angleichung an die höheren Ligen) dem Spielausschuss vorgelegt werden wird.

 

 

TOP 21:            Verschiedenes

 

Sfr. Drüke bedankt sich für die Unterstützung während seiner Amtszeit als Ref. für Presse- und ÖA und bittet darum, auch seinen Nachfolger Dieter Hess in gleicher Weise zu unterstützen. Die Berichte und Artikel für die April-Ausgabe der Rochade sollten noch an ihn versandt werden.

 

Sfr. Henkel stellt die Frage, ob die Strafen bei Freilassung vorderer Bretter etwas bewirkt hätten. Sfr. Ranker teilt mit, dass die kampflosen Partien an den ersten Brettern drastisch zurückgegangen sind und sich diese Maßnahme bewährt habe.

 

Sfr. Kehrein verweist auf die Schwierigkeiten im Präsidium des Landessportbundes Rheinland-Pfalz. So sei Präsident Egon Heberger starker Kritik von Präsidiumsmitgliedern aus dem Rheinland und aus Rheinhessen ausgesetzt. Zurzeit werde geprüft, ob im Juni 2006 eine außerordentliche MV einberufen wird.

 

Da der Haushalt des PSB aus einem erheblichen Anteil aus Zuschüssen des Sportbundes besteht, wäre es wünschenswert, wenn möglichst viele Schachvereine bei der MV des Sportbundes Pfalz am 13.05.06 in Landau anwesend wären.

 

Sfr. Plitzko teilt mit, dass die Versendung der Unterlagen für das Pfalzmodell von Sfr. Manfred Lauer übernommen wurde. Bis jetzt wurden 30 Exemplare versendet. Sfr. Dr. Ohst plädiert dafür, dass die Übergabe der Diplome und Juniorpässe wieder „medienwirksam“ im Rahmen des Pfalzkongresses durchgeführt werden sollte.

 

Der Präsident bedankt sich beim den Schachfreunden aus Lambsheim für die Bereitstellung der Räumlichkeiten. Er bedankt sich für die konstruktive und faire Zusammenarbeit, wünscht eine gute Heimreise und hofft auf ein zahlreiches Wiedersehen beim Pfälzischen Schachkongress 2006 in Kaiserslautern. Er schließt um 17:15 Uhr die MV.

 

 

gez. Klaus Kehrein                                                             gez. Gerhard Wagner

          (Präsident)                                                                       (Geschäftsführer)