PSB-Präsident
Klaus Kehrein mit dem Bundesverdienstkreuz am Bande ausgezeichnet
Am 14. November 2006 wurde
dem Präsidenten des Pfälzischen Schachbundes, unserem Schachfreund Klaus
Kehrein das Bundesverdienstkreuz am Bande der Bundesrepublik Deutschland verliehen.
In der Feierstunde hob der Präsident der Struktur- und Genehmigungsdirektion
Süd in Neustadt a.d. Weinstraße, Dr. Klaus Weichel, das ehrenamtliche
Engagement des 66- jährigen hervor.
Zu den zum Festakt geladenen
Ehrengästen gehörten Persönlichkeiten wie Bundesminister a.D. Dr. Heiner
Geißler, Regierungspräsident a.D. Dr. Paul Schädler, Präsident des Sportbundes
Pfalz Dieter Noppenberger, Geschäftsführer des Sportbundes Pfalz Martin
Schwarzweller, Schatzmeister des Landessportbundes Rheinland-Pfalz Thomas
Wansch (MdL), Leitender Regierungsdirektor Helmut Hoos (Finanzbehörde)
Auszug aus der
Pressemitteilung der SGD Süd:
„Die große Leidenschaft des Geehrten gehört seit 40
Jahren dem Schachsport, für den er sich seit 1966 in verschiedenen Funktionen ehrenamtlich
engagiert. So war er von 1966 bis 1971 Vorsitzender des Schachbundes im Bezirk
Kaiserslautern und damit für die Abwicklung des kompletten Spielbetriebes
verantwortlich. Ab 1967 war er zusätzlich Landesspielleiter in Pfälzischen
Schachbund. In der Folgezeit war Klaus Kehrein zunächst vier Jahre Präsident
und sieben Jahre Vizepräsident des Pfälzischen Schachbundes. Aufgrund einer
Führungsschwäche innerhalb des Verbandes war er bereit, 1998 erneut das Amt des
Präsidenten zu übernehmen und die entstandenen Probleme zu beseitigen. Das
Präsidentenamt im Schachbund Pfalz übt er noch heute aus. Auf Landesebene wirkt
der Geehrte derzeit als Vizepräsident des Landesverbandes Rheinland-Pfalz und
war mehrere Jahre auch dessen Schatzmeister. Klaus
Kehrein hat sich auch stets darum bemüht, den Schachsport weiter zu entwickeln.
So hat er bereits im Jahr 1980 die Vorreiterrolle dafür übernommen, dass das
Rauchen während der Ausübung des Schachsports verboten wurde. Dieses
Rauchverbot kam damals fast einer Revolution gleich, denn Rauchen und
Schachspielen galten damals als untrennbar miteinander verbunden. Heute gilt
das Rauchverbot weltweit. Es wurde erstmals im Pfälzischen Schachbund 1982
verbindlich in die Turnierordnung aufgenommen. Im Jahr 1986 folgte dann der
Schachbund Rheinland-Pfalz und erst danach der Deutsche Schachbund. Mit seinem
Fachwissen unterstützt er seit zwölf Jahren den Sportbund Pfalz im
Hauptausschuss und ist seit 2004 im Beirat des Landessportbundes
Rheinland-Pfalz vertreten. Für den Sportbund Pfalz hält er ehrenamtlich
Vorträge zum Thema „Vereine und Steuern“. Neben seinem Engagement auf
Verbandsebene ist er auch für seinen Verein, den Schachklub Kaiserslautern seit
Jahrzehnten tätig. Er war insgesamt 25 Jahre Erster bzw. Zweiter Vorsitzender
und übt noch heute das Amt des Schatzmeisters aus. Das langjährige Wirken von
Klaus Kehrein ist anerkennenswert und rechtfertigt die Auszeichnung mit dem
Bundesverdienstkreuz am Bande.“
Auch jenseits unserer
Verbandsgrenzen kennt man Klaus Kehrein als eine Persönlichkeit, der man Gehör
schenkt. Er hat ein ausgezeichnetes Verhältnis zu Repräsentanten des Deutschen
Sports und vertritt die Interessen unseres Pfälzischen Schachbundes in hervorragender
Weise. Wir freuen uns mit ihm, dass seine unermüdliche Tätigkeit für den
Schachsport nach der Ehrenmitgliedschaft im Pfälzischen Schachbund, der
Goldenen Ehrennadel seines Verbands, der Silbernen Ehrennadel des Sportbundes
Pfalz, der Ehrenplakette des Sportbundes Rheinland-Pfalz und weiteren
besonderen Auszeichnungen, nun mit dem Bundesverdienstkreuz eine
außerordentliche Anerkennung gefunden hat.
Wir wünschen unserem
Schachfreund, dass er auch nach seinem Ausscheiden aus dem Öffentlichen Dienst
im vorigen Jahr seine Gesundheit, Vitalität und Freude am Schachspiel behält
und ihn die hohe Auszeichnung auch ermutigt, weiter die Geschicke des Pfälzischen
Schachbundes zu leiten.
Gregor Johann, 1.Vorsitzender SG K´lautern/Mehlingen
Dieter Hess, Referent für Presse und ÖA im PSB